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Erhält heuer den
Erhält heuer den "13. Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt": Eva Possnig-Pawlik. © Simone Attisani/KK

Erster Preis für Klagenfurterin:

Der 13. Kärntner Lyrik­preis geht an Eva Possnig-Pawlik

Kärnten – Die freie Schriftstellerin Eva Possnig-Pawlik gewinnt den „13. Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt“. Der Preis des Landes geht an Cvetka Lipuš, der Preis der Landeshauptstadt an den Klagenfurter Kulturverein „Lendhauer“.

 5 Minuten Lesezeit (651 Wörter) | Änderung am 01.12.2020 - 14.08 Uhr

„Ja, man hofft natürlich auf den ersten Platz und hat dann eine Riesenfreude, wenn man mit den Gedichten tatsächlich gewinnt!“, erzählt die frisch gekürte Siegerin des „13. Kärntner Lyrikpreises der Stadtwerke Klagenfurt“, Eva Possnig-Pawlik. Die freie Schriftstellerin: „Als mich Jury- Mitglied Josef Winkler telefonisch von der Juryentscheidung verständigte, war ich total überwältigt und musste ich mich gleich hinsetzen. Es gibt doch so viele talentierte Autoren und lyrische Stimmen in Kärnten – und ich konnte mich durchsetzen!“

Erster Roman für die Siegerin

Die Siegerin, die bereits auf mehrere Veröffentlichungen in Anthologien verweisen kann, gibt dieser Tage ihren ersten Roman heraus. Titel: „Die Weberin“. Der zweite Platz (1.500 Euro) geht an die Klagenfurter Schriftstellerin Katharina Ingrid Godler. Die Lebens- und Erziehungsberaterin Barbara Engel aus Althofen kann sich über den 3. Platz und 800 Euro freuen. Auf Platz vier, mit 500 Euro „landete“ Siegfried P. Gelhausen aus Dellach im Drautal, der ebenfalls schon einmal beim „Kärntner Lyrikpreis“ punkten konnte. Den Preis der Kraftwerkserrichtungs- und BetriebsGmbH KEG – 500 Euro – erhielt die Feldkirchnerin Manuela Molk. Der „Sternenpreis“ des Planetariums (500 Euro) leuchtet heuer bei der Klagenfurterin Karin Prucha. Die weiteren Plätze gingen an Anna Draxl, Dennis Staats, Christine TidlAnnelies Merkač-Hauser, Dominik Srienc und Michael Stöckl.

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Platz zwei geht an Katharina Ingrid Godler aus Klagenfurt. - © Lukas Kupelwieser/KK

Besondere Literatur Aktivitäten

Die Jury vergab dann zwei weitere wichtige Auszeichnungen für „besondere Literatur- Aktivitäten“. So erhielt im Rahmen des „Kärntner Lyrikpreises“ die in Salzburg lebende slowenische Lyrikerin Cvetka Lipuš aus Eisenkappel den mit 3.000 Euro dotierten Preis des Landes Kärnten. Lipuš schreibt in slowenischer Sprache und hat bereits zahlreiche Gedichte veröffentlicht. Den Preis der Landeshauptstadt Klagenfurt (1.500 Euro) kann heuer der Klagenfurter Verein „Lendhauer“ in Empfang nehmen. Dieser Verein belebt mit seinen Veranstaltungen die Kulturszene. Sandra Hölbling-Inzko vom Verein „Lendhauer“ zeigt sich erfreut: „Unser Verein steht seit 2008 für eine nachhaltige, kulturelle Stadtraumentwicklung. Fokusraum ist der Bereich des Klagenfurter Lendhafens. Zu den Projekten zählen Kunstfilmtage, künstlerische Installationen im öffentlichen Raum, das Bachmannpreis-Public-Viewing sowie Konzerte, Lesungen usw.“ „Mit dem Kärntner Lyrikpreis wollen wir gerade in Zeiten einer Pandemie, die Kulturveranstaltern besonders hart trifft, ein klares Zeichen für die Literatur setzen!

Lyrikpreis- Aushängeschild der Literaturstadt Klagenfurt

„Der Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt, der heuer bereits zum 13. Mal verliehen wurde, ist ein Aushängeschild der Literaturstadt Klagenfurt. Leider musste die traditionelle Preisverleihung dieses Jahr aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden“, erklärt dazu die Klagenfurter Kulturreferentin Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz. Die Bürgermeisterin: „Ich möchte mich bei den rund 200 Dichterinnen und Dichtern für ihre Teilnahme bedanken und gratuliere den Gewinnern und Gewinnerinnen. Ich bin optimistisch, dass der Lyrikpreis 2021 wieder in seiner gewohnten Weise stattfinden wird und wir den siegreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine würdige Bühne im ORF-Theater bieten können!“ „Der Kunst kommen seit jeher große – und in Krisenzeiten umso größere  Bedeutung und Aufgabe zu“, meint Kärntens Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser

 

Herzliche Gratulation den Siegern

Insgesamt wurden auch heuer Preisgelder in der Höhe von 12.500 Euro vergeben. Um weiterhin genügend Farbe in den Bewerb der Silben und Verse bringen zu können, dient seit dem Vorjahr ein auffälliges Werk des slowenischen Dichters und Malers Gustav Januš als „Markenzeichen“ dieses ungewöhnlichen Kultur-Events. „Lyrikpreis-Erfinder“ Harald Raffer: „Mit diesem leuchtenden Stern am österreichischen Literaturhimmel wollen wir bewusst auch die slowenische Sprache fördern. Die Veranstaltung gilt im Land eines Nobelpreisträgers Peter Handke längst als leise Schwester des Bachmannbewerbes. Auch heuer war die Qualität der Arbeiten beeindruckend hoch.“

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