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Leute - Kärnten
© pixabay

Tierische "Rettung"

Tierschützerin kaufte Restaurant Fische ab und ließ sie frei

Kärnten – Tagesgespräch in Kärnten war der Fang eines 6 Kilo schweren Stör im Wörthersee, der jetzt in einem Wiener Lokal kredenzt wird. Immer wieder werden in Kärntner Gewässern exotische Tiere ausgesetzt. 

 1 Minuten Lesezeit (189 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. „Im Wörthersee schwimmen auch dutzende Wasserschildkröten, welche den Besitzern daheim zu groß geworden sind“, weiß Helga Happ, Leiterin des Reptilienzoo Happ in Klagenfurt. Jetzt verrät der Ossiacher Gastronom Gerhard Satran, dass auch im Ossiachersee, Störe unterwegs sind, die eigentlich in seinem Lokal, „Stiftsschmiede“ als Spezialität serviert hätten werden sollen.

Störe im See freigelassen

Das kam so: „Bei mir werden die Tiere lebend angeliefert und in einem Aquarium ausgestellt. Ein Mal schwammen dort auch einige Störe, die eigentlich schon im Visier von Feinschmeckern waren. Plötzlich tauchte eine landesweit als Tierschützerin bekannte, sehr reiche Ehefrau eines Industriellen auf. Sie kam, sah und kaufte die Fische alle an Ort und Stelle auf“, erinnert sich Satran an einem Vorfall, der sich vor fast 10 Jahren ereignete. Seither schwimmen im Ossiachersee mindestens sechs Störe. „Wir haben alle Fische die wir damals hatten, sofort in den See frei gelassen“, lacht Satran heute noch über das gute Geschäft. Immerhin kosten 10 Deka Störfleisch 22 Euro. Und die Störe: Wenn sie nicht gefangen wurden oder gestorben sind, schwimmen sie heute noch im See.

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