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Politik - Villach
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Antrag wird eingebracht

Verant­wortung Erde: Mittel für Eishalle lieber für Mieten verwenden

Villach – Verantwortung Erde möchte bei der nächsten Gemeinderatssitzung einen Antrag zum "krisensicheren Wohnen" einbringen.

 1 Minuten Lesezeit (204 Wörter) | Änderung am 05.12.2020 - 20.53 Uhr

Gerald Dobernig, Verantwortung Erde, schlägt vor angesichts der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise einen Förderfond für Villacher mit Mietrückständen bedingt durch zum Beispiel Einkommensverlust aus den Mitteln, die die Stadtregierung für eine zusätzliche Eishalle geplant hat,  zu finanzieren.

Ein Drittel der Miete abdecken

„Der Fond soll mit 2 Millionen Euro dotiert sein. Ein Drittel der aktuellen Nettomiete inklusive der Betriebskosten soll über den angesuchten Förderzeitraum von maximal einem Jahr, vom Villacher Förderfond übernommen werden und ein Drittel soll jeweils vom Vermieter*in und dem Mieter getragen werden“, so die Idee dahinter. „Der Vorteil für den Vermietenden liegt hierbei in Zeiten von Leerständen und Corona bedingter Wirtschaftskrise vor allem in einem gesicherten Mieteinkommen und dem Wegfallen von Aufwänden im Delogierungs- und Neubesetzungsprozess.  Der Vorteil für die Stadt Villach ist klar – die Verhinderung von Obdachlosigkeit und sozialen Härtefällen. Verantwortung Erde möchte mit diesem Schritt sicherstellen, dass Villach auch in der Krise für alle Einwohner lebenswert ist.“ Gerald Dobernig dazu: „Die bevorstehende Krise trifft viele Villacher mit voller Wucht. Wir möchten mit unserem Vorschlag dort ansetzen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird – bei der Sicherung des Wohnbedürfnisses.“

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