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© Christian Poglitsch

Nach Unwetter:

Lage in Finkenstein ist „schlimmer als befürchtet“

Finkenstein – Die heftigen Wetterverhältnisse sind auch im Villacher Bezirk Finkenstein deutlich spürbar. Bürgermeister Christian Poglitsch im Interview über die Schäden, die nächsten Schritte und die Sorgen vor dem kommenden Schnee. 

 1 Minuten Lesezeit (205 Wörter) | Änderung am 07.12.2020 - 10.36 Uhr

Im Tal, also im Ort Finkenstein selbst ist die Lage überschaubar. Problemzonen bilden die Ortschaften Alt-Finkenstein, Untergreuth und Outschena. Derzeit sind diese Ortschaften nicht erreichbar. „Vor allem für ältere Personen, die einen Notdienst brauchen könnten, könnte das ein großes Problem werden“, erklärt Poglitsch. „Jetzt gilt es die Straßen befahrbar zu machen, das hat oberste Priorität“. Zwei Baufirmen und die Feuerwehr sind unermüdlich im Einsatz um das Problem zu beheben. Die niedrigen Temperaturen und die vereisten Straßen erschweren die Arbeiten zusätzlich. „Wir werden bis tief in die Nacht arbeiten, wenn es nötig ist“, betont der Bürgermeister.

Angst vor den Schneemassen und eine halbe Million Reparaturkosten

„Die Schäden sind schlimmer als befürchtet“, erklärt Poglitsch im Interview mit 5 Minuten. „Die Wege werden zu Bächen und die Straßen zu reißenden Flüssen“, erklärt er. Die meisten Sorgen macht ihm aber der nahende Schnee. „Es bleibt nicht viel Zeit. Wenn der Schnee da ist, können wir nicht arbeiten und dann haben wir ein großes Problem“. Zum jetzigen Zeitpunkt, schätzt der Bürgermeister, werden die Reparaturkosten bereits eine halbe Million Euro in Anspruch nehmen.

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