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Politik - Villach
Debatte
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FPÖ fordert:

„Keine generelle Sonntagsöffnung im Handel“

Villach – Die längeren Öffnungszeiten und die geforderte Sonntagsöffnung im Handel sind den FPÖ-Gemeinderäten der Stadt Villach ein Dorn im Auge. Sie wollen daher in der heutigen Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag einbringen, in dem die Regierung aufgefordert wird, von dieser Regelung abzusehen. 

 1 Minuten Lesezeit (236 Wörter) | Änderung am 11.12.2020 - 20.15 Uhr

Von einigen politischen Vertretern wurden nach dem Lockdown längere Öffnungszeiten und die Sonntagsöffnung im Handel gefordert. Die FPÖ- Gemeinderäte der Stadt Villach sehen diese Regelung jedoch problematisch: „Derzeit sind viele Angestellte in Kurzarbeit oder gar arbeitslos. Sie haben dadurch weniger Geld zur Verfügung. Längere Öffnungszeiten oder eine Sonntagsöffnung würde nur zu einer Verteilung der Käufer auf einem anderen Tag führen.“

Corona dürfe Familienzeit nicht gefährden

Wie dem FPÖ-Antrag zu entnehmen ist, wird die Bundesregierung dazu aufgefordert von einer weiteren Aufweichung des Sonntagöffnungsverbots im Handel abzusehen. „Corona darf nicht dazu führen, dass die Familienzeit massiv beschnitten wird und neue Probleme bei der Kinderbetreuung entstehen“, heißt es in dem Schreiben.

Betriebe können sich Mehrkosten nicht leisten

Außerdem seien laut den FPÖ-Gemeinderäten unter der Woche ab 18.30 Uhr Zuschläge zu zahlen. Auch am Samstag ab 13 Uhr und am Sonntag sind die Personalkosten um ein Vielfaches höher. „Kleine Betriebe können sich diese Mehrkosten keineswegs leisten. Dabei sind in Österreich 99,6 Prozent aller Unternehmen Klein- und Mittelbetriebe. Der Großteil der Handelsangestellten hat sich bereits klar gegen eine Sonntagsöffnung ausgesprochen. Das bestehende Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen gewährleistet ein gewisses Mindestmaß an gemeinsamer Zeit mit der Familie und umso wichtiger ist es, den Arbeitnehmern die Sonntagsruhe lassen“, heißt es daher in dem Antrag.

 

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