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Wirtschaft - Kärnten
© LPD Kärnten/Just

Weihnachtsgruß von Landeshauptmann

Karawankentunnel-Baustelle: „Danke für euren Einsatz“

Karawankentunnel – Einen Weihnachtsgruß überbrachte Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Samstag, den Bauarbeitern beim Karawankentunnel auf der A11 Karawanken Autobahn. Begleitet wurde er von seiner Partnerin Ulrike Wehr, die als Tunnelpatin ganz besonders mit dieser Baustelle verbunden ist.

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter)

 Ebenfalls mit dabei waren Projektleiter Andreas Karlbauer von der ASFINAG Bau Management GmbH und der Bürgermeister von St. Jakob im Rosental, Guntram Perdacher.

Respekt für die Arbeiter

„Ich danke euch für euren Einsatz an dieser wichtigen Baustelle, wünsche euch viel Gesundheit und Glückauf“, sagte Kaiser zu den Beschäftigten und hob die besondere Qualität ihrer Arbeit hervor. Dankesworte und Glückwünsche kamen auch von der Tunnelpatin. „Ich bin mit meinen Gedanken oft bei euch, habe viel Respekt vor eurer wichtigen Arbeit“, so Wehr. Frohe Festtage und alles Gute für 2021, wünschte allen auch Bürgermeister Perdacher.

Bereits 3.473 Meter geschafft

Projektleiter Karlbauer berichtete, dass man im Vortrieb bereits 3.473 Meter geschafft habe und weniger als 1.000 Meter noch zu bewältigen seien. An der Baustelle tätig sind Mitarbeiter der Firma Swietelsky, denen Karlbauer für ihren Einsatz und vor allem auch ihre Umsicht dankte. So könne man auch in der herausfordernden Corona-Zeit die Baustelle gut weiterführen.

Fertigstellung für 2026 geplant

Der bestehende Karawankentunnel ist ein Grenztunnel zwischen den Republiken Österreich und Slowenien. Er hat eine Gesamtlänge von 7,9 Kilometern, von denen 4.402 Meter auf das österreichische Staatsgebiet entfallen. Betrieben wird der Tunnel gemeinsam von der ASFINAG und dem slowenischen Autobahnbetreiber DARS. Im September 2018 startete die ASFINAG den Vollausbau des Karawankentunnels. Erster Schritt ist der Neubau der zweiten Tunnelröhre, im Anschluss wird die bestehende Tunnelröhre saniert. Als Gesamtkosten für Österreich werden ca. 190 Millionen Euro angegeben. Die Gesamtfertigstellung ist für Anfang 2026 vorgesehen.

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