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Wirtschaft - Kärnten
Laut dem heurigen Prüfbericht der AGES sind Kärntens Felder gentechnikfrei.
SYMBOLFOTO Laut dem heurigen Prüfbericht der AGES sind Kärntens Felder gentechnikfrei. © fotolia.com

Prüfbericht der AGES bestätigt:

Kärntens Felder sind gentechnikfrei

Kärnten – Um das Anbauen von gentechnisch veränderten Organismen zu unterbinden, wird jedes Jahr ein Monitoring der Kärntner Felder durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis der heurigen Überprüfung durch die AGES: Alle entnommenen Proben waren gentechnikfrei.

 3 Minuten Lesezeit (383 Wörter)

Das Ausbringen von gentechnisch veränderten Organismen ist in Kärnten verboten. Die Einhaltung dieses Gentechnik-Vorsorgegesetzes wird konsequent jährlich durch ein Monitoring nach ISTA-Normen überprüft. Auch heuer wurde es von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführt, die sowohl die Probenentnahmen als auch die entsprechenden Laboruntersuchungen vorgenommen hat, wobei die Stichproben nach einem repräsentativen Probenplan in den Kärntner Ackerbaugebieten gezogen wurden. Die Ergebnisse wurden in der Regierungssitzung am heutigen Dienstag, dem 15. Dezember, von Agrarreferent Landesrat Martin Gruber präsentiert.

„Alle Proben waren gentechnikfrei!“

Überprüft wurden stichprobenartig Mais-, Sojabohnen- und Rapskulturen in den Bezirken Klagenfurt-Land, Klagenfurt (Stadt), Villach (Stadt), Völkermarkt und Wolfsberg. „Alle Proben waren gentechnikfrei“, betonte Gruber. Corona-bedingt nicht durchgeführt wurden heuer die Saatgut-Proben, da diese während des ersten Lockdowns stattfinden hätten müssen. „Die Untersuchungen zeigen dennoch, dass Kärntens Felder gentechnikfrei sind“, so der Agrarreferent. Man werde Sorge dafür tragen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Das Ergebnis sei ein Beleg dafür, „dass in der Kärntner Landwirtschaft sehr sorgsam mit unseren Ressourcen gearbeitet wird.“

Wichtige Basis für Produkte, Kulinarik und Projekte

Für Gruber ist die gentechnikfreie Landwirtschaft eine wichtige Basis dafür, dass Kärnten seine regionalen Produkte, seine hochwertige Kulinarik und auch Projekte wie z.B. Slow Food weiter forcieren und bewerben kann. Das ist auch ein Ziel der Regionalitätsoffensive des Landes, zu der in der heutigen Regierungssitzung ebenfalls ein erster Fortschrittsbericht für das Jahr 2019 vorgelegt wurde. Die Daten für 2020 sollen in Kürze ergänzt werden.

„Werden Offensive für mehr regionale Lebensmittel fortsetzen“

Bereits im ersten Jahr der Offensive wurde gemeinsam mit Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner ein Kriterienkatalog für die Lebensmittelbeschaffung ausgearbeitet, der auch in den KABEG-Häusern Berücksichtigung fand. Es konnten Kooperationen zwischen dem Genussland Kärnten und den Initiativen „Gesunde Küche“ sowie „Gesunde Schuljause“ angestoßen werden. Die Produktion von Kärntner Flüssig-Ei wurde vorbereitet und der Anteil regionaler Lebensmittel in den Landwirtschaftlichen Fachschulen und der Kärntner Tourismusschule wurde ausgeweitet. „Die Forcierung regionaler Lebensmittelproduktion und -versorgung hat einen großen gesellschaftlichen Stellenwert und ist für uns ein Standortfaktor. Wir werden daher auch die Offensive für mehr regionale Lebensmittel in der öffentlichen Beschaffung weiter fortsetzen“, betonte Gruber.

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