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Wirtschaft - Villach
© LPD/Oscar Höher

Seit gestern

Zukunft der Alpen Arena: Vertrag von Stadt und Land unterschrieben

Villach – Ein Regierungsbeschluss und der gestern in Villach unterschriebene Fördervertrag zwischen dem Land Kärnten und der Stadt Villach sichert die Zukunft der Villacher Alpen Arena ab. Im Fördervertrag enthalten sind die Förderungen des Landes und der Stadt Villach für den Betriebsabgang und den Investitionszuschuss sowie wesentliche administrative Vereinfachungen.

 2 Minuten Lesezeit (338 Wörter) | Änderung am 16.12.2020 - 13.37 Uhr

Für Landeshauptmann und Sportreferent Peter Kaiser ist klar: „Wir können auf diese Sportstätte wirklich stolz sein. In der Villacher Alpenarena wird höchste Qualität geboten und das sowohl für Sportlern als auch für die Funktionäre und Zuseher.“ Immerhin bietet die Arena ein Sportangebot mit 18 verschiedenen Sommer- und Wintersportarten. Wie schon im laufenden Vertrag soll der Betriebskostenabgang zu 60 Prozent aus Landesmitteln und zu 40 Prozent von der Stadt Villach finanziert werden.

25.000 Sportler nutzen die Anlage in der letzten Saison

So habe sich laut Kaiser die Villacher Alpen Arena im Laufe der Jahre zur Multifunktionsarena mit Angeboten für 18 Sommer- und Wintersportarten entwickelt. Allein in der Saison 2019/20 wurde die Anlage von ca. 25.000 Sportlern genutzt. „Danke an alle Beteiligten, angefangen von der Sportstadt Villach, den verantwortlichen der Alpenarena, dem Landesskiverband bis hin zur Sportabteilung für das ständige Weiterentwickeln und aufeinander abstimmen“, betonte Kaiser im Zuge der Vertragsunterzeichnung.

Neues Pistengerät zur Beschneiung

Landessportdirektor Arno Arthofer erinnerte an weitere wichtige Unterstützungsleistungen seitens der Sportabteilung: „Wir haben heuer auch noch zu je 50 Prozent die Finanzierung des neuen Pistengeräts und der neuen Beschneiungslanzen umgesetzt. Damit machen wir die Alpenarena Villach zukunftsfit, denn gerade in Zeiten schwieriger Wetterentwicklungen bietet die Alpenarena immer wieder hervorragende Bedingungen. Deshalb finden auch zahlreiche nationale und internationale Veranstaltungen und Trainingslager und dadurch entsteht große regionale Wertschöpfung unzahlreiche Nächtigungszahlen im Tourismus.“

Bürgermeister freut sich über die getroffene Entscheidung

Jeweils 50.000 Euro kommen von Land und Stadt Villach als Investitionszuschuss für betriebliche Ersatzinvestitionen. Um größere Investitionen, die damit nicht abgedeckt werden können, muss auch in Zukunft gesondert angesucht werden. „Ohne dem Land und die vielen ehrenamtlichen Helfer, wäre viel von dem, was wir heute bieten können, nicht möglich gewesen. Es war nicht immer einfach, auch die Budgetverhandlungen waren schwierig, aber am Ende des Tages wissen wir, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Alpen Arena trägt auch zur Wertschöpfung in Villach bei“, freut sich Villachs Bürgermeister Günther Albel.

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