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Aktuell - Kärnten
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Land Kärnten nimmt Stellung:

Volksschüler getestet: Eltern erst danach informiert

Pörtschach – In den sozialen Medien kursierte heute die Information, dass in einer Kärntner Volksschule Kinder ohne Zustimmung ihrer Eltern einem Coronatest unterzogen wurden. Nun nimmt das Land Kärnten Stellung zu diesen Vorwürfen. 

 2 Minuten Lesezeit (281 Wörter) | Änderung am 18.12.2020 - 21.38 Uhr

Eine Leserin schrieb uns vor kurzem:  „Es wurde an einer Kärntner VS eine PCR Testung der Schüler durchgeführt. Die Eltern wurden nicht informiert“, behauptet sie. „Kinder zw. 6 und 10 Jahren durfte selbst entscheiden, ob sie getestet werden wollen oder nicht. Die Testergebnisse werden in 2- 3 Tagen mitgeteilt. Ein Vertrauensbruch zwischen Schule und Eltern. Darf so etwas sein in einem Rechtsstaat?“, so die Leserin.

„Test war freiwillig“

Nun bestätigt das Land Kärnten, das in der VS Pörtschach tatsächlich Kinder mittels PCR-Test auf Corona getestet wurden. Dies war auch behördlich so angeordnet, die Information an die Eltern folgte im Nachhinein. „Die Tests erfolgten freiwillig. Kinder, die sich nicht testen lassen wollten, wurden nicht getestet und die Kinder konnten ihre Eltern jederzeit kontaktieren“, heißt es vom Land Kärnten. Die Schulleitung habe den Kindern geholfen. Es wurden neun Kinder positiv auf das Virus getestet. Ab Montag ist die Schule geschlossen.

Statement der Bürgermeisterin von Pörtschach:

„Als Bürgermeisterin und Mutter von zwei Kindern bin ich über das Vorgehen an der Schule von der Gesundheitsbehörde bestürzt, was die nicht abgesprochenen Rachentests bei Kindern betrifft. Hier müssen die Eltern im Vorfeld unbedingt eingebunden werden. Ich selbst habe im Gymnasium ein Formular bekommen, wo ich als Mutter ankreuzen konnte, ob meine Kinder so einen Test bekommen sollten. Hier muss es unbedingt ein einheitliches Vorgehen an den Schulen geben und die Eltern müssen im Vorfeld informiert werden. Die Gesundheit unserer Kinder ist mir ein großes Anliegen, dazu gehört auch, dass alle rechtzeitig die Informationen bekommen, damit so etwas nicht mehr vorkommt“, so Silvia Häusl-Benz in einer ersten Reaktion auf die Angelegenheit.

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