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Leben - Kärnten
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Ein religiöser Brauch

In den „Rauh­nächten” vertreiben wir die bösen Mächte von 2020

Kärnten – Im Moment finden die sogenannten „Rauh- oder Rauchnächten“ statt. Man räuchert dabei Haus und Hof aus und hofft so, die bösen Mächte vertreiben zu können. Also los, räuchern wir die negative Energie von 2020 aus. 

 1 Minuten Lesezeit (187 Wörter) | Änderung am 26.12.2020 - 16.25 Uhr

Der alte Volksglaube zählte ursprünglich die zwölf Tage, beginnend mit dem ursprünglichen Thomastag am 21. Dezember bis zum 6. Jänner, also zwischen Weihnachten und Dreikönig zu den sogenannten „Rauh- oder Rauchnächten“.

Ein heidnischer Brauch

In diesen Nächten sollen durch den heidnischen Brauch des „Räucherns“ die „bösen Mächte“ aus Haus und Stall vertrieben werden. Heute wird der Brauch des Räucherns noch an drei dieser ursprünglich zwölf Rau(c)hnächte ausgeübt, nämlich an den drei heiligen Abenden am 24. Dezember, dem Silvesterabend und dem Abend vor Dreikönig.

Schutz für Mensch und Tier

Es ist Brauch, Haus und Hof mit Weihwasser zu besprengen und mit Weihrauch, Speik oder anderen Kräutern, die auf glühende Kohle gelegt werden, zu beräuchern. Dieser Brauch des Segnens von Haus und Hof mit Weihrauch zur Bitte an Gott um Schutz für Mensch und Tier wird als Räuchern bezeichnet. Nach altem Brauch hält man in der Heiligen Nacht auch eine sogenannte Nachtwache. Mancherorts lässt man in dieser Nacht eine Kerze oder das Licht brennen.

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