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© Bezirkstauchgruppe Klagenfurt-Land

Nach Unfall am Weißensee

Eismeister einge­brochen: Feuer­wehren bei Fahrzeug-Bergung im Einsatz

Weißensee – Am Montag den 28. Dezember 2020 brach ein Eismeister am Weißensee bei der Schneeräumung bzw. Eisaufbereitung mit seinem Spezialfahrzeug ein. Das Fahrzeug versank auf ca. 5 Meter Tiefe, der Eismeister konnte sich selbst befreien und blieb unverletzt. Mehrere Feuerwehren waren an der Bergung des Fahrzeugs beteiligt.

 2 Minuten Lesezeit (251 Wörter) | Änderung am 31.12.2020 - 12.17 Uhr

Am darauffolgenden Tag wurde die zuständige Ortsfeuerwehr Weißensee sowie die Hauptfeuerwache Villach zur Bergung des Fahrzeuges alarmiert. Nach der Erkundung durch den Taucheinsatzleiter der HFW Villach, BM Alexander Karlin, wurden Taucher der Berufsfeuerwehr Klagenfurt sowie der Bezirkstauchgruppe Klagenfurt-Land (FF Krumpendorf, FF Ebenthal, FF Ferlach) unter dem Kommando des Landeswasserdienstbeauftragten HBI Robert Koban, mit zusätzlichen Hebe-Ballonen und Einsatztauchern angefordert.

Bis zum Eintreffen der zusätzlich angeforderten Kräfte wurde durch die FF Weißensee eine ca. 120 Meter lange „Gasse“ ins Eis geschnitten damit das Fahrzeug zur Bergestelle, einer Brücke über den Weißensee, geschleppt werden konnte. Auch an diesem Tag verschlechterte sich das Wetter zunehmend, dennoch entschied man sich das Fahrzeug zu bergen, um das Risiko einer Verunreinigung des Sees zu minimieren.

Zusätzliche Taucher angefordert

Nach dem Eintreffen der zusätzlich angeforderten Taucher (unter anderem des Sicherungstrupps), begannen die Einsatztaucher der HFW Villach mit dem Befestigen der Bergegurte am Fahrzeug und der Montage der Hebeballone. So konnte das Fahrzeug an die Oberfläche gehoben werden.

Einsatz erfolgreich

Anschließend wurde das Spezialfahrzeug mit vereinten Kräften zur Bergestelle gezogen, von den Tauchern die Bergeketten des Krans am Fahrzeug eingehängt und das Fahrzeug aus dem Wasser gehoben. Durch die Qualität der Aus- und Weiterbildung der Kärntner Feuerwehr-Einsatztaucher konnte auch dieser äußerst fordernde Einsatz bei widrigen Wetterbedingungen (-4° und starker Schneefall) positiv abgearbeitet werden und ein Umweltschaden bzw. größerer Sachschaden am Fahrzeug verhindert werden.

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