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Leute - Klagenfurt
© KK

Fördert die Durchblutung

Barfuß durch den Schnee: „Kneippen“ für Hartge­sottene

Klagenfurt – "Kneippen" ist für viele ein Begriff. Dabei watet man barfuß durch kaltes Wasser und durch taunasses Gras. Im Winter kann diese Technik auch im Schnee angewendet werden. Die Durchblutung wird angeregt, die Füße werden nach Beenden des Schneetretens warm und bleiben das auch, möglicherweise den ganzen Tag!

 4 Minuten Lesezeit (523 Wörter)

Es ist schon erstaunlich: Sebastian Kneipp hat bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gewusst, welch positive Wirkung ein Wechsel der Temperatur auf unseren Körper hat. Mittlerweile ist wissenschaftlich erwiesen, dass in Maßen genossene Temperaturwechsel die Durchblutung anregen und damit die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden. Angefangen von Wechselduschen bis hin zu „kneippschen“ Barfußwegen gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten dem eigenen Körper mit etwas Überwindung Gutes zu tun.

Immunsystem ankurbeln

Besonders im Winter ist unser Immunsystem gefordert, um Erkältungen keine Chance zu geben. Gerade Frauen klagen in der kühleren Jahreszeit über kalte Füße – ein Zeichen schlechter Durchblutung. Paradoxerweise hilft eiskalter Schnee am besten dagegen. Schneetreten ist eine kurze, aber wirkungsvolle Variante im Winter. Für Anfänger reicht ein kurzer Schneemarsch von etwa einer Minute völlig aus. Ein ideales Plätzchen für das Schneetreten ist eine Wiese, die frei von Streusalz ist. Die Außentemperatur sollte nicht zu sehr im Minusbereich liegen und die Füße sollten vor dem Kälteschock warm sein.

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Für Anfänger reicht eine Minute Schneemarsch völlig aus.

Für Anfänger reicht eine Minute Schneemarsch völlig aus. - © KK

Ab in den Schnee

Am besten eignet sich nach Kneipp frisch gefallener Schnee, der nicht festgefroren ist, sonst kann es schnell rutschig und auch schmerzhaft für deine Füße werden. Es wird für die Übung nicht viel Platz benötigt und du solltest immer in Bewegung bleiben. Mach das Schneetreten solange, bis deine Füße leicht gerötet sind. Spätestens wenn die Zehen anfangen weh zu tun oder es in den Waden zieht, solltest du das Schneetreten beenden. Maximal fünf Minuten durch den frischen Schnee gehen. Für Anfänger reicht eine Minute völlig aus. Wenn der Schnee ausbleibt oder im Frühling schmilzt, hat auch Tautreten den selben Effekt. Einfach etwa drei Minuten durch das taufrische Gras laufen.

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Wenn die Füße leicht gerötet sind, ist es Zeit den Schnee wieder zu verlassen. - © KK

Warm einpacken

Nach dem Schnee- oder Tautreten ist es wichtig deine Füße langsam wieder anzuwärmen. Am besten mit den noch feuchten Füßen in warme und kuschelige Socken schlüpfen und in der Wohnung noch etwas umher gehen. Mit warmen Schuhen kannst du auch noch einen kleinen Spaziergang machen. Wenn sich das für dich unbehaglich anfühlt, kannst du deine Füße vorher auch abtrocknen. Nach einer Zeit werden deine Füße beginnen zu kribbeln und es stellt sich ein warmes Gefühl ein, dass den ganzen Tag anhalten kann. Kalte Füße ade! Der Kreislauf kommt in Schwung und die Müdigkeit verfliegt im Nu.

Immer mal wieder barfuß

Laut Kneipp sollten wir immer mal wieder auf unsere Schuhe verzichten und unseren Füßen etwas Frischluft gönnen – sowohl im Sommer, als auch in den kühleren Jahreszeiten. Der Naturheilkundler verspricht, dass barfußlaufen das Immunsystem stärkt, gegen Kopfschmerzen hilft, dem Stressabbau dient und die Fußmuskulatur kräftigt. Probiere es einfach aus!

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Raus aus den Schuhen: Barfuß gehen ist gesund!

Raus aus den Schuhen: Barfuß gehen ist gesund! - © KK

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