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© Montage: Pexels & FPÖ

Covid-Visitendienst übernimmt derweilen

FPÖ-Kritik: Am morgigen Feier­tag ist in Villach kein Haus­arzt im Dienst

Villach – „Das neue Jahr beginnt in Villach mit einem ärztlichen Engpass. Am morgigen Drei-Königs-Feiertag versieht in Villach kein Allgemeinmediziner Bereitschaftsdienst“, erklärt die Villacher FPÖ-LAbg Elisabeth Dieringer-Granza.

 1 Minuten Lesezeit (156 Wörter) | Änderung am 05.01.2021 - 15.49 Uhr

Beide Villacher Sprengel sind laut Ärztekammer unbesetzt. „Es fehlt eine wichtige Anlaufstelle für alle mit akut auftretenden Krankheitssymptomen oder Eltern mit fiebernden Kindern“, so Dieringer-Granza.  Für sie sei unverständlich, dass die Landesregierung diese Lücken tatenlos hinnimmt und darauf verweist, es gebe ohnehin den Covid-Visitendienst.

„Unmöglich“

„Dieser Notdienst hat morgen genug mit seiner Kernaufgabe zu tun haben, nämlich rund 200 aktuell Corona-Infizierte beziehungsweise Kranke in Villach zu versorgen. Es ist unmöglich, dass diese Epidemieärzte gleichzeitig andere Hilfesuchenden in Villach betreuen können“, stellt Dieringer fest. Um solche Engpässe in Zukunft zu verhindern, sollte die zuständige SPÖ-Gesundheitsreferentin LHStv. Beate Prettner eine Lösung unter Einbindung des LKH Villach erarbeiten, fordert Dieringer. Von selbst werde sich das Problem des Ärztemangels nicht lösen. Eine Zusammenarbeit mit dem LKH sei auch deshalb sinnvoll, weil das Spital ohnehin die letzte Alternative für Betroffene ist, schlägt Dieringer abschließend vor.

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