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Leute - Klagenfurt
© Elisa Auer

Schlittenfahrt gefällig?

Schneemassen ermöglichen endlich wieder ein Rodeln in Viktring

Klagenfurt/Viktring – Erinnert ihr euch noch an die beliebte, zentrale Rodelstrecke eurer Kindheit? Vor einigen Jahren war Viktring ein echter Hotspot für spontane Schlittenfahrten, jedoch ist diese Bahn seit geraumer Zeit aufgrund des ausbleibenden Schnees nicht befahrbar gewesen. Nachdem sich Frau Holle diesen Winter dazu entschieden hat, ihre Betten etwas gründlicher auszuschütteln, lädt Viktring wieder zum Rodelvergnügen ein.

 3 Minuten Lesezeit (426 Wörter) | Änderung am 06.01.2021 - 08.08 Uhr

Von Elisa Auer. Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Während sich die einen mit der Kuscheldecke vor dem Fernseher verkriechen, zieht es die anderen raus in die Natur. Die weißen, kristallenen Flocken schaffen aber nicht nur ein wunderschönes Winter-Wonderland, sondern sind auch die Grundlage für die verschiedensten Wintersportarten.

Rodelstrecke Treimischer Teich

Nachdem aber nicht jeder die Möglichkeit hat, mit dem Auto beliebte Rodelziele wie St. Oswald, Dobratsch oder Katschberg zu erreichen, gestaltet sich dieser Winterspaß oftmals schwierig. Dieses Jahr müssen aber selbst Leute mit eingeschränkter Mobilität nicht auf die ein oder andere Schlittenfahrt verzichten, in Viktring ist aufgrund der überdurchschnittlichen Schneemengen die Rodelstrecke beim Treimischer Teich wieder befahrbar.

Drei Kilometer Rodelvergnügen

Der Ausgangspunkt der Rodelstrecke kann mit dem Auto über die Keutschacher Straße erreicht werden. Hier gibt es aber nur begrenzt Parkplätze, weshalb man gegebenenfalls auf Parkmöglichkeiten beim Stift Viktring ausweichen muss. Von dort erreicht man über den Kleinen Treimischer Teich innerhalb weniger Gehminuten den Beginn der Rodelbahn. Nach nur etwa 30-45 Minuten (variiert je nach Gehtempo, Motivation und Anzahl der Schlitten, die zu ziehen sind) gelangt man auch schon ans Ziel und kann sich in das drei km lange Rodelvergnügen stürzten. Bereits kurz nach dem Start der Schlittenfahrt stößt man auf eine Abzweigung, von wo aus zwei verschiedene Wege zurück zum Treimischer Teich führen. Wer es gerne etwas wilder und kurvenreicher hat, der sollte sich links halten, während die rechte Abzweigung die richtige Wahl für all jene ist, die eher auf der vorsichtigen Seite sind.

Kein Geheimtipp mehr

Der Geheimtipp der Kindheit ist aber mittlerweile nicht nur ein beliebtes Rodelziel aller Ortskundigen, sondern zieht auch Wintersportbegeisterte aus den anderen Bezirken an, weshalb die Strecke besonders am Wochenende gut befahren ist. Sollte man es lieber etwas ungestörter haben wollen und zusätzlich im Besitz einer guten Stirnlampe sein, so kann die Rodelbahn auch problemlos bei Nacht befahren werden. Entscheidest du dich für eine Schlittenfahrt unter Sternenhimmel, solltest du aber eine klare Nacht für deinen Ausflug wählen, die Strecke bei Nebel sehr schlecht einsehbar ist und dadurch ein erhöhtes Gefahrenpotenzial besteht. Der Startpunkt, von dem aus losgerodelt wird, ist im Übrigen auch über die Opferholzstraße erreichbar. Der Nachteil dieser Variante ist jedoch, dass man nach der ausgelassenen Schlittenfahrt seine Rodel wieder rauf zum Auto ziehen muss. Wer also Verfechter des Mottos „Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen!“ ist, der sollte lieber vom Treimischer Teich starten.

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