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Politik - Klagenfurt
© Montage Najera/5min.at

Team Kärnten/Scheider:

„Bürgermeisterin darf Impfungen nicht als Wahlzuckerl verwenden“

Klagenfurt –  „Während andere Gemeinden bereits die Möglichkeit genutzt haben, ihre Bürgerinnern und Bürger der Jahrgänge 1941 und älter über die Möglichkeit sich kostenlos impfen zu lassen, zu informieren, befindet sich Klagenfurt diesbezüglich im Dornröschenschlaf und verpasst damit die Chance zu einer schnellen Impfung der Risikogruppe zu kommen!“, zeigt Bürgermeisterkandidat Christian Scheider (Team Kärnten) auf.

 2 Minuten Lesezeit (248 Wörter) | Änderung am 11.01.2021 - 13.22 Uhr

Er nannte das Beispiel der Gemeinde Ferlach, in der eine Information bereits am 9. Jänner erfolgt sei. Außer einer Ankündigung über die Medien, dass es einen Brief der Bürgermeisterin in Klagenfurt geben werde, sei noch nichts passiert. „Da die Terminvergabe zentral über die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erfolgt, ist davon auszugehen, dass jene Gemeinden, die bei ihren Meldungen schneller sind, auch schneller zum Zug kommen. Damit hätten die Klagenfurterinnen und Klagenfurter einmal mehr das Nachsehen!“, so die Kritik Scheiders.

Persönliche Briefe sorgen für Unmut

Für Bürgerinnen und Bürger ab Jahrgang 1941 und älter besteht die Möglichkeit, sich sehr rasch mit dem Corona-Impfstoff impfen zu lassen. In Klagenfurt sollen dazu laut Presseankündigung alle 7.000 Bürger mittels persönlichen Briefs der Bürgermeisterin angeschrieben werden. Hier ortet das Team Kärnten außerdem klar einen Missbrauch im Wahlkampf. „Eine Information der Betroffenen und eine Bedarfserhebung muss über das Gesundheitsamt erfolgen und darf im Wahlkampf nicht von der Bürgermeisterin als Wahlzuckerl verwendet werden!“, kritisiert Scheider scharf.

ÖGK wird die Menschen impfen

„Andere Risikogruppen müssten zudem ebenfalls die Möglichkeit der Impfung erhalten“, fordert Scheider. Für die Durchführung der Impfungen zeichnet sich die Servicestelle der Österreichischen Gesundheitskasse verantwortlich. Mit der Impfung für die Bevölkerung 80+ soll ab dem 16. Jänner 2021 begonnen werden und erfolgt je nach Verfügbarkeit der Impfdosen. Die Verabreichung des Impfstoffes wird in Klagenfurt durch die Servicestelle der Österreichischen Gesundheitskasse, Kempfstraße 8, 9020 Klagenfurt durchgeführt.

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