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Wirtschaft - Österreich
SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

Lage am Arbeitsmarkt

Arbeitsminister: „Kurz­arbeit ist kein Dauer­instrument“

Kärnten & Österreich – Arbeitsminister Martin Kocher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck informierten am heutigen 12. Januar 2021 über die aktuelle Lage am österreichischen Arbeitsmarkt. 

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter)

Im Rahmen einer Pressekonferenz berichteten der neue Arbeitsminister Martin Kocher und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck über die aktuelle Lage am österreichischen Arbeitsmarkt.

„Kurzarbeit ist kein Dauerinstrument“

Arbeitsminister Kocher informierte darüber, dass derzeit 533.000 Personen in Österreich beim AMS als arbeitslos vorgemerkt sind. „Dies ist aber auch eine saisonal bedingte Folge aufgrund der aktuellen Witterungslage am Bau“, erklärt Kocher. 15.000 Personen befinden sich derzeit in Kurzarbeit. Solange es die Schließungen gibt, werde sich diese Lage auch nicht verbessern. Kocher: „Insgesamt sind für die Kurzarbeit schon 5,6 Milliarden Euro ausbezahlt worden. Für die derzeitige Phase sind vier Milliarden Euro bewilligt worden.“ Auch für das Jahr 2021 sind weitere Milliarden für die Kurzarbeit reserviert, um die Arbeitslosigkeit zu dämpfen.

Erste Untersuchungen haben – laut Kocher – außerdem gezeigt, dass die Kurzarbeit wirkt und den Arbeitsmarkt stabilisiert. Aber der Arbeitsminister weiß: „Es ist kein Dauerinstrument.“ Die oberste Priorität liege daher in der Eindämmung der Pandemie, dann folge auch eine Entspannung am Arbeitsmarkt. 

„2021 wird das Jahr der wirtschaftlichen Auferstehung“

Auch Wirtschaftsministerin Schramböck ist sich im Klaren darüber, dass die derzeitigen Maßnahmen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort haben. „Eine positive Entwicklung wird es durch den Impfstoff geben“, erklärt sie und betont weiters: „2021 wird das Jahr der wirtschaftlichen Auferstehung.“ Die Investitionsprämie wurde auch über Weihnachten gut von Klein und Großunternehmen angenommen. Schramböck: „2,7 Millionen Euro an Investitionsprämie wurden zugesagt, diese sollen Investitionen in der Höhe von 27 Milliarden Euro auslösen.“ Auch an einer Standortstrategie für 2021 wird derzeit gearbeitet. Deren Schwerpunkte sollen in der Technologie, der Forschung sowie dem Export liegen. Geplant ist unter anderem eine Exportplattform.

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