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Aktuell - Kärnten
© Oskar Höher

Covid19-Impfstrategie

Rund 40.000 Kärntner sollen bis Ende März ge­impft sein

Kärnten – Bis Ende März sollen rund 40.000 Kärntner geimpft werden können. Der erste Durchgang der Corona-Impfungen in Pflegeheimen wird noch diese Woche abgeschlossen sein. Ab Samstag werden Personen, die älter als 80 Jahre sind und zu Hause leben, in den Bezirksstädten geimpft. 

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In der Pressekonferenz im Anschluss an die Kärntner Regierungssitzung waren sich Landeshauptmann Peter Kaiser, Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner und Landesrat Martin Gruber vor allem in einem einig: „Jede Impfdosis, die Kärnten in den kommenden Wochen vom Bund erhält, wird auch so schnell wie möglich verabreicht werden!“ Damit sollen bis Ende März rund 40.000 Kärntner geimpft werden können.

Mitte 2021 sollen alle Zugang zur Impfung haben

„Wir verfolgen hier die Impfstrategie des Bundes, die klare Prioritäten vorgibt. Noch in dieser Woche soll der erste Durchgang der Impfungen in den Altenwohn- und Pflegeheimen abgeschlossen sein. Am Samstag werden die ersten Personen, die älter als 80 Jahre sind und zu Hause leben, in den Bezirksstädten geimpft. Auch das Gesundheitspersonal in den Covid-Bereichen der Krankenanstalten kommt in den nächsten Tagen zum Zug“, so Kaiser. Es wird aber bis Mitte 2021 dauern, bis tatsächlich alle Menschen in Österreich Zugang zum Corona-Impfstoff erhalten.

5100 Personen in Pflegeheimen geimpft

„Die Verfügbarkeit des Impfstoffs wird vorgeben, wie viele Menschen wir in den kommenden Wochen erreichen werden können. Derzeit wird nur mit dem Impfstoff von Pfizer geimpft. Erst die einfacher handzuhabenden Impfstoffe von Moderna und AstraZeneca werden schließlich eine breite Versorgung möglich machen“, betonte Prettner. Bis Ende dieser Woche werden in den Altenwohn- und Pflegeheimen rund 5100 Bewohner sowie Mitarbeitende geimpft sein. Damit ist dann in diesem Bereich der erste Durchgang abgeschlossen.

Impfdosen für acht Millionen Menschen sichergestellt

Ziel sei es, so rasch, so breit und so regional wie möglich zu impfen. „Die Priorisierung nach Gruppen ist vorläufig notwendig, solange die Nachlieferungen von Impfdosen noch etwas andauern. Die österreichische Bundesregierung hat Impfdosen für acht Millionen Menschen sichergestellt. Jeder, der sich impfen lassen möchte, wird auch geimpft werden“, strich Landesrat Martin Gruber hervor.

Es ist jetzt wichtig, dass sich über 80-jährige Personen bei ihren jeweiligen Gemeindeämtern melden, um sich für eine Impfung anzumelden. Die Frist läuft hier bis 14. Januar.

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