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Wirtschaft - Kärnten
© pixabay.com

Freigrenze von 22 Euro fällt:

Ab 2021 gibt es strengere Zollkontrollen

Kärnten – Aus Sicht der Handelsbetriebe ist die Verschiebung der Abschaffung der 22-Euro-Freigrenze für Sendungen aus EU-Drittstatten auf Juli unerfreulich. Umso wichtiger seien nun die angekündigten Zollkontrollen.

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Besonders in den aktuellen Zeiten benötigen die heimischen Handelsbetriebe faire Wettbewerbsbedingungen, um arbeiten und Existenzen absichern zu können. „Die Ankündigung von Finanzminister Gernot Blümel, Kleinsendungen aus EU-Drittstatten verstärkt durch die Zollbehörden kontrollieren zu lassen, ist ein wichtiges Signal für den Kärntner Handel und überbrückt den Zeitraum bis zum Wegfall der 22 Euro Freigrenze Mitte des Jahres“, zeigt sich Raimund Haberl, WK-Obmann der  Sparte Handel, erfreut.

Ausländischen Onlineriesen kein Schlupfloch bieten

Die beste Lösung wäre für Haberl allerdings gewesen, die Freigrenze von 22 Euro – wie geplant – mit 1. Jänner 2021 abzuschaffen und somit die heimische Wirtschaft zu stärken und nicht ausländischen Onlineriesen noch länger ein Steuerschlupfloch zu bieten. EU-weit würden durch die Freigrenze rund eine Milliarde Euro an Steuereinnahmen im Jahr fehlen.

„Können die Steuereinnahmen gut gebrauchen“

„Nach Österreich werden jedes rund acht Millionen Kleinpakete – Tendenz steigend – mit einem dadurch resultierenden Steuerentfall von circa 150 Millionen Euro importiert“, rechnet der Unternehmer und Handelssprecher vor. „Runtergebrochen auf Kärnten, ergeben sich geschätzt etwa 15 Millionen Euro an fehlenden Steuereinnahmen. In Anbetracht der derzeitigen Situation, eine Summe, die unser Bundesland gut gebrauchen könnte“, so Haberl abschließend.
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