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© pixabay

Liebe endete vor Gericht

„Hab ihr hunderte Rosen in den Gar­ten gelegt“: Villacher wegen Stalking angezeigt

Villach – Die Liebe zu der Mutter eines bekannten Villacher Politikers endete im Vorjahr vor Gericht. Der Villacher Hermann K. (72) wurden wegen Stalkings zu einer drei Monate langen bedingten Haftstrafe verurteilt. Insgesamt kostete ihn die Liebe zu der Frau mehrere tausend Euro.

 2 Minuten Lesezeit (243 Wörter) | Änderung am 13.01.2021 - 15.11 Uhr

Von Manfred Wrussnig. „Die Liebe ist eine Himmelsmacht, ich kann nichts dafür“, schildert Hermann 5 Minuten Villach. „Ich war vernarrt über beide Ohren, hab ihr hunderte Rosen und Tulpen in den Garten gelegt, ich frage euch alle, ist das denn schon Stalking?„, ist er zerknirscht.

Über beide Ohren verliebt

Erst soll seine Liebe ja auf fruchtbaren Boden gefallen sein, später fühlte sie sich verfolgt. „Ich hab ihr endlos Blumen geschenkt, im Hof ihres Hauses Schnee geschaufelt. Es war ja nur Freundschaft ohne Sex. Ich war halt ein Volltrottel, über beide Ohren verliebt.“ Nach 47 Jahren Ehe verstarb Hermanns Frau. Ein Psychologe, an den er sich wandte, stellte die Diagnose, er habe die Liebe nach dem Tod der Ehefrau auf eine andere übertragen.

Auf Rosen und Kerzen folgte eine Anzeige

Dann zeigte sie ihn an. Erst erhielt er bei Gericht eine Diversion in der Höhe von 100 Euro. „Aber mich hat es weiter gepackt, ich konnte nicht mehr schlafen, hab ihr 90 Tulpen in den Garten gelegt, dann 30 Rosen, immer wieder Rosen, mal 50 Stück, dann hab ich mit Kerzen ein Herz geformt und nachts die Lichter angezündet.“ Die Antwort war wieder eine Anzeige und diesmal setzte es eine Verurteilung zu drei Monaten Haft bedingt.

Glücklich vergeben

Und jetzt? Jetzt dürfte Hermann dann doch noch sein Glück gefunden haben und eine Frau die seine Liebe auch schätzt. „Seit einigen Monaten bin ich in einer neuen Beziehung und glücklich.“

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