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Aktuell - Kärnten
© Montage: Pixabay & 5min.at

Schulbetrieb, Grenzen, Lockdown

Aktuelle Corona­lage in Kärnten: Die wichtigsten Infos im Überblick

Kärnten – Heute gab es wieder einige Neuigkeiten rund um die aktuelle Corona-Situation in Kärnten. Wir haben die wichtigsten Informationen für euch in einem Überblick zusammengefasst. 

 5 Minuten Lesezeit (711 Wörter) | Änderung am 13.01.2021 - 21.03 Uhr

Bezirkszahlen

Von Dienstag, 12, Jänner (14 Uhr) auf Mittwoch, 13. Jänner (14 Uhr) wurden in Kärnten 182 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Diese verteilen sich wie folgt auf die Bezirke:

Klagenfurt +14

Villach +6

Hermagor +5

Klagenfurt-Land +23

St. Veit +29

Spittal +62

Villach-Land +17

Völkermarkt +7

Wolfsberg +6

Feldkirchen +13

Derzeit befinden sich 122 Corona-Patientinnen und Patienten im Krankenhaus. (Stand Mittwoch, 13. Jänner) Davon werden 107 stationär behandelt. 15 Personen befinden sich auf der Intensivstation.

Sieben weitere Todesfälle

Von Dienstag auf Mittwoch meldete das Land Kärnten außerdem sieben weitere Corona-Todesfälle*. Seit Beginn der Pandemie gab es in Kärnten bisher 567 Todesfälle in Verbindung mit Corona.

Schulen öffnen schrittweise ab 25. Jänner

Bildungsminister Heinz Faßmann gab im Ö1-Mittagsjournal am heutigen Mittwoch, dem 13. Jänner, erste Pläne zu den Schulöffnungen in Österreich bekannt. Konkret geht es darum, dass die Schulen noch vor den Semesterferien öffnen werden. Aus dem zuerst geplanten Öffnungstermin am 18. Jänner wird zwar nichts, Faßmann nannte aber den 25. Jänner als konkreten Termin. Ab diesem Tag soll der Präsenzunterricht, auch für die Oberstufe, schrittweise wieder aufgenommen werden. Jedoch nur, wenn es nicht erneut zu einem Lockdown kommt.

„Zukunftsraub setzt sich weiter fort“

Stimmen aus der Kärntner Politik kritisieren den Fahrplan der Bundesregierung rund um die Schulöffnungen. Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer lehnt die nur schrittweise Rückkehr zum Präsenzunterricht ab dem 25. Jänner entschieden ab: „Aus unserer Sicht ist klar, dass die Schulen sofort wieder öffnen müssen. Es ist den jungen Menschen nicht mehr zumutbar, dass die Schulen weiter geschlossen bleiben bzw. nur sehr langsam wieder in den Regelbetrieb zurückkehren.“ Wie Köfer unterstreicht, gäbe es mit den Schnelltests und entsprechenden Sicherheitskonzepten an den Schulen im höchsten Maße geeignete Instrumentarien, um einen sicheren Schulalltag für unsere Kinder und Jugendlichen sowie deren Lehrer zu gewährleisten

FPÖ-Chef Gernot Darmann und FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Elisabeth Dieringer-Granza sind ähnlicher Meinung. „Wir lehnen jede Verlängerung der Schulschließungen oder nur einen teilweisen Präsenzunterricht ab. Die Schulen waren lange genug geschlossen, daher muss es jetzt sofort wieder eine Rückkehr zum geregelten Unterricht in den Schulen geben. Bundeskanzler Kurz scheint nicht erkennen zu wollen, was er mit seiner Politik unseren Familien antut. Er raubt damit unseren Kindern und Jugendlichen nicht nur weitere wertvolle Bildungszeit, sondern erschwert auch ihren Weg in eine berufliche Zukunft. Das ist verantwortungslos gegenüber unseren Kindern und Familien, die schon genug unter den sich ständig ändernden Vorgaben der Bundesregierung zu leiden haben“, so Darmann und Dieringer-Granza, die LH Kaiser auffordern, bei der Bundesregierung auf eine sofortige Rückkehr zum Regelunterricht zu drängen.

Kommt ein weiterer Lockdown auf uns zu?

Am gestrigen Dienstag, dem 12. Jänner, wurde aus drei Bundesländern der Verdacht gemeldet, die britische CoV-Mutation könnte aufgetaucht sein. In Kärnten gibt es aktuell noch keinen Verdacht auf solche Mutationsfälle (Stand 12. Jänner). Wir haben berichtet. Das gefährliche an der CoV-Mutation: Sie gilt als deutlich ansteckender als der bisher bekannte Stamm. Wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober bekanntgab, werde man „in den nächsten Tagen“ entscheiden, wie es nach dem Lockdown weitergeht oder ob dieser vielleicht sogar verlängert wird.

Österreich schließt 45 Grenzübergänge

Mit Donnerstag 0.00 Uhr, schließt Österreich 45 kleiner Grenzübergänge zu Tschechien und der Slowakei. Betroffen sind unter anderem die Übergänge Gmünd – České Velenice, Hardegg – Čižov, Haugschlag – Smrčná, Angern-March – Zahorska Ves und Hainburg – Devin. Aufgrund der hohen Infektionszahlen in den Nachbarsländern wird bereits seit Samstag an den Grenzen kontrolliert.

Änderung bei Anmeldung für Pflegeheim-Besucher

Es wird auch weiterhin möglich sein, Angehörige in Pflegeheimen zu besuchen. Alle Besucher brauchen dafür jedoch ein negatives Antigentestergebnis und es ist nur ein Besucher einmal pro Woche erlaubt. Bis Sonntag kann man sich noch unter der Telefonnummer 14844 für die Antigentests anmelden und diesen in den Bezirken machen lassen. Ab dem kommenden Montag, dem 18. Jänner, erfolgt die Anmeldung aber nur mehr über die Website oesterreich-testet.at.

*Laut dem Bundesministerium wird jede verstorbene Person, die zuvor COVID-positiv getestet wurde, in der Statistik als „COVID-Tote/r“ geführt, unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder „mit dem Virus“ (an einer potenziell anderen Todesursache) verstorben ist.

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