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Ein Leser beobachtete:

Eisläufer tummeln sich am Faaker See

Faaker See – Ein 5 Minuten Leser wandte sich mit Bildern von Eisläufern am Faaker See an uns und ärgerte sich über die Unverantwortlichkeit dieser Personen. Doch wie gefährlich ist es wirklich, wenn man sich auf die Eisfläche eines nicht freigegebenen Sees begibt?

 1 Minuten Lesezeit (224 Wörter) | Änderung am 15.01.2021 - 09.43 Uhr

Einige Seen wurden oder werden diese Tage zum Eislaufen freigegeben. Der Faaker See gehört jedoch nicht dazu, denn er wird nicht von Eismeistern betreut und somit auch nicht freigegeben. Ein 5 Minuten Leser schickte uns Fotos von Personen, die dennoch dort am Eis waren. In welche Gefahren sich Menschen begeben, wenn sie auf der Eisfläche des Faaker Sees spazieren oder Eislaufen, erklärt uns Daniel Fleischhacker von der Österreichischen Wasserrettung im Interview.

„Man bringt auch Ersthelfer in Gefahr“

„Der Faaker See hat viele Bachzuläufe sowie unterirdische Quellen, dort ist das Eis automatisch dünner, weil das Wasser stetig in Bewegung ist und es droht Lebensgefahr, wenn man auf das zu dünne Eis tritt“, erklärt Fleischhacker 5 Minuten gegenüber. Jeder Einsatz der Wasserrettung birgt auch eine Gefahr für die Profis, aber auch Ersthelfer vor Ort werden einem Risiko ausgesetzt selbst einzubrechen. „Wenn man einbricht und in das eiskalte Wasser fällt, zählen oft Sekunden, das Seewasser ist so kalt, dass man sofort stichartige Schmerzen verspürt und sich deswegen nicht lange an der Eisplatte festhalten kann. Dem kann man entgehen, indem man sich wirklich nur auf freigegebene Seen begibt, unser Appell deswegen: Bringt euch und andere nicht in Lebensgefahr und geht bitte nicht auf das Eis des Faaker Sees“, sagt Daniel Fleischhacker zum Schluss.

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