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Politik - Klagenfurt
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Kritik an "fehlender Impfstrategie"

NEOS Klagenfurt: „Corona-Odyssee geht bei Impfungen weiter“

Klagenfurt – „Bei Corona-Maßnahmen, Lockdown und Co. kennen wir Chaos und unlogische Vorgehensweisen bereits zur Genüge. Doch nun geht die Corona-Odyssee inklusive Pannen auch bei der Impfung weiter“, kritisiert Janos Juvan, NEOS-Spitzenkandidat in Klagenfurt.

 2 Minuten Lesezeit (339 Wörter) | Änderung am 15.01.2021 - 22.29 Uhr

Derzeit sorgt ein Fall rund um die Corona-Impfungen in Heimen für Diskussion. Am Donnerstag berichtete eine Kärntner Tageszeitung, dass in einem Pflegeheim in Kärnten 120 externe Personen gegen das Covid-Virus geimpft wurden. Für Mitarbeiter sei deshalb kein Impfstoff mehr übrig gewesen. Der Vorwurf konnte im Rahmen einer Überprüfung durch das Land Kärnten entkräftet werden. Mehr dazu hier. 

„Mit Plan- und Strategielosigkeit durch die Pandemie“

„Trotz einer Stellungnahme von offizieller Seite und einer Erklärung, warum zusätzlich 29 externe Personen die Corona-Impfung erhielten, bleibt ein fahler Beigeschmack“, stellt Janos Juvan fest. Laut Land Kärnten wurden in den Pflegeheimen vor allem Angehörige mitgeimpft, dennoch bestehe laut Juvan der Verdacht, dass sich aktuell Personen, mit den entsprechend guten Kontakten, vorab eine Corona-Impfung sichern. „Es ist verständlich, dass sich die Menschen schnellstmöglich impfen lassen möchten, trotzdem verdeutlichen diese Vorfälle einmal mehr die Plan- und Strategielosigkeit, wenn es um die Pandemie geht“, betont Juvan.

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„Bei Corona-Maßnahmen, Lockdown und Co. kennen wir Chaos und unlogische Vorgehensweisen bereits zur Genüge. Doch nun geht die Corona-Odyssee inklusive Pannen auch bei der Impfung weiter“, kritisiert Janos Juvan, NEOS-Spitzenkandidat in Klagenfurt.

„Bei Corona-Maßnahmen, Lockdown und Co. kennen wir Chaos und unlogische Vorgehensweisen bereits zur Genüge. Doch nun geht die Corona-Odyssee inklusive Pannen auch bei der Impfung weiter“, kritisiert Janos Juvan, NEOS-Spitzenkandidat in Klagenfurt. - © Neos Klagenfurt

Dänemark als Vorbild

„Es gibt genügend gute Vorbilder, wie man jenen, die sich impfen lassen wollen, den Zugang zur Impfung garantieren könnte. Aber bei uns herrscht einfach nur Chaos.“, ärgert sich Juvan. Bis zum Sommer soll zum Beispiel jeder Däne geimpft sein. Möglich sei dies in Dänemark mithilfe des elektronischen Impfpasses, den dort bereits jeder hat, und eines genauen Impfplans.  „Eine klare Strategie und ein strukturierter Plan führen in Dänemark ganz klar ans Ziel. Keine Ampulle des empfindlichen Impfstoffes wird ‚umsonst‘ aufgemacht und kann gänzlich verimpft werden, ohne ‚Reservelisten‘ in petto haben zu müssen“, betont auch NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker. 

NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern: „Seit Beginn der Pandemie ist in keinem Lebensbereich eine Strategie erkennbar. Planbarkeit gibt es weder für Unternehmen, Eltern, Lehrkräfte oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

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