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Sport - Kärnten
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Vergessene Branche?

Sport- und Freizeitbetriebe: „Haben nicht mal den Ansatz einer Öffnung“

Kärnten – Kärntens Freizeit- und Sportbetriebe trifft der verlängerte Lockdown hart. Fachgruppenobmann Andy Wankmüller fordert rasche Unterstützung und zumindest eine Aussage darüber, wann eine Wiedereröffnung möglich sein könnte.

 1 Minuten Lesezeit (238 Wörter)

Kärntens Sport- und Freizeitbetriebe befinden sich nach der neuerlichen Lockdown-Verlängerung in einer schwierigen Situation. „Das Schlimmste ist, dass wir, im Gegensatz zu Gastronomie und Hotellerie, nicht einmal einen Ansatzpunkt für eine Wiedereröffnung haben. Wir brauchen dringend eine Perspektive und einen ungefähren Zeitrahmen“, sagt Andy Wankmüller, Fachgruppenobmann der Kärntner Sport- und Freizeitbetriebe.

„Wir haben keinerlei Planungssicherheit“

Man erwarte sich von der Politik zumindest eine Aussage darüber, ab welchem Zeitpunkt eine Wiedereröffnung der Sport- und Freizeitbetriebe möglich ist. „Derzeit werden wir völlig im Unklaren gelassen. Wir haben keinerlei Planungssicherheit“, schüttelt Wankmüller den Kopf. Eine wesentliche Unterstützung der Freizeitbranche wäre die Mehrwertsteuersenkung auf fünf Prozent analog zu Gastronomie, Hotellerie und den Kulturbetrieben. Damit würde man eine Branche unterstützen, die aus überdurchschnittlich vielen Familienbetrieben und Ein-Personen-Unternehmen besteht. Die Bandbreite reicht von Solarien und Fitnessstudios über Fremdenführer und Campingplätze bis hin zu Tanzschulen, Veranstalten und Wedding Plannern.

Betriebe sind bestens vorbereitet

Die Branche stehe in den Startlöchern und sei jederzeit bereit für einen Neustart. Die Betriebe haben die vergangenen Wochen dafür genutzt, um sich intensiv mit Sicherheits- und Hygienekonzepten zu beschäftigen sowie dementsprechende Maßnahmen umzusetzen. „Die Sport- und Freizeitbetriebe leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Leben und zur Gesundheitsprävention. Das Einhalten von Abständen oder anderen Corona-Regelungen ist dabei kein Problem“, fügt der Fachgruppenobmann hinzu.

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