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Politik - Klagenfurt
Ähnlich wie in großen Städten, soll die Klagenfurter Innenstadt grüner werden
SYMBOLFOTO Ähnlich wie in großen Städten, soll die Klagenfurter Innenstadt grüner werden © KK

Grün, grüner, Klagenfurt?

Metropolen als Vorbild: Heiligengeist­platz als grüne Oase?

Klagenfurt – Die NEOS Klagenfurt möchten eine coole City. Die Ausweitung begrünter Fußgängerzonen, das Aussperren der Busse und des Durchzugsverkehrs in Kombination mit einem modernem Verkehrskonzept.

 5 Minuten Lesezeit (652 Wörter) | Änderung am 21.01.2021 - 15.13 Uhr

„Etwa 20 Hitzetage, also mit Temperaturen über 30 Grad, verzeichnete die Landeshauptstadt Klagenfurt zwischen 1981 und 2010. Der Klagenfurter Bürgermeister- und Spitzenkandidat der NEOS, Janos Juvan, ortet „hier durch fehlende ganzheitliche Konzepte und zu wenig Weitblick, Chancen für eine echte Smart City, die gleichzeitig eine Cool City ist, zu verschlafen.“

Potenzial für Dach- und Fassadenbegrünung 

Zur Bekämpfung der urbanen Hitzeinseln, CO2 und der weiteren Schaffung von Grünflächen ist es auch nötig, Fassaden, Dächer und Bushaltestellen zu begrünen. „Natürlich sind wir uns bewusst, dass sich viele der Ziegeldächer in Klagenfurt nicht für eine Dachbegrünung eignen. Aber es gibt einige Flachdächer, die Potenzial haben. Wie etwa das Konzerthaus, oder aber auch der Gebäudekomplex in der Salmstraße gegenüber der Apotheke, insgesamt – ohne die baulichen Herausforderungen zu kennen – haben wir allein mit einem Blick auf Google Maps 16 große Dachflächen ausgemacht, die zumindest Potenzial hätten“, so Juvan.

Klagenfurt: Ausweitung der Fußgängerzonen 

„Mit nur wenigen Adaptierungen von Straßenteilen und der Aussperrung des Durchzugsverkehrs an diesen Stellen ist es möglich, die Innenstadt zu beruhigen, die Fußgängerzonen auszuweiten und zu verbinden und somit mehr Raum den Fußgängern und Radfahrern zu überlassen – stets unter der Prämisse, zusätzliche Grünflächen, Beete, Brunnen und Wasserspiele inklusive konsumfreier Sitzgelegenheiten (Vorbild Museumsquartier ) zu schaffen –Wien und Paris liefern hier viele nachahmenswerte Vorbilder.

Gratis Mikro-E-Busse bringen in den Stadtkern

Einher gehen muss mit all diesen Maßnahmen ein modernes Verkehrskonzept für die Innenstadt, um die Lebensqualität zu erhöhen und das Stadtklima insgesamt zu verbessern, heißt es und : Innerhalb des Rings fahren demnach keine Busse mehr, alle Linien werden über den Ring geführt. Stattdessen bringen kostenfreie Elektro-Sammelbusse die Menschen von den Haltestellen am Ring durch die Innenstadt. „Derzeit wird an der gesamten Takt-Optimierung der städtischen Busflotte gearbeitet. Jetzt diese Maßnahmen einzuplanen, wäre der richtige Zeitpunkt“, appelliert Juvan. 

Zentraler Spiel- und Erholungsplatz

Wird der Heiligengeistplatz zur grünen Oase, birgt das wiederum positive Potenziale für die dahinterliegenden Parkflächen Schillerpark, Karl-Bauer-Park und Schubert-Park. „Diese bilden den Großteil des Grün-Anteils in der Innenstadt. Durch ein Gesamtensemble mit dem Heiligengeistplatz als zentralem Element im Stadtkern kann so eine noch bessere Anbindung und Verbindung entstehen. Derzeit ist das Potenzial dieser Parks – durch die Randlage – noch schlummernd“, sagt Juvan und verweist weiter auf das Potenzial für neue Gastronomiekonzepte und den Tourismus der Stadt im Gesamten. „Denn schließlich ist eine der zentralsten Ankunftsstellen für Busreisende die Ausstiegsstelle beim Schillerpark.“

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NEOS-Bürgermeisterkandidat für Klagenfurt, Janos Juvan, präsentiert mit NEOS.NRAbg. Michael Bernhard ein Konzept für eine kühle und grünere Landeshauptstadt.

NEOS-Bürgermeisterkandidat für Klagenfurt, Janos Juvan, präsentiert mit NEOS.NRAbg. Michael Bernhard ein Konzept für eine kühle und grünere Landeshauptstadt. - © KK

Die Ideen für eine Cool City Klagenfurt noch einmal im Überblick

• Fußgängerzonen ausweiten. Keine autofreie Innenstadt, aber Aussperren des Durchzugverkehrs (wie 8. Mai Straße)
• Ausweitung begrünter Fußgängerzonen (vgl. Wien, Paris):
– Heuplatz zur Anbindung an Cityarkaden
– Pfarrplatz und Herrengasse als neuen Klagenfurter Gastgarten
– Rund um den Benediktinermarkt, an Markttagen bereits jetzt
– Neuer Platz gänzlich autofrei als italienische Piazza
– 10. Oktoberstraße bis Ring zur Anbindung des Messeareals und um den Durchzugsverkehr W nach O zu verhindern

• Der knappe öffentliche Raum soll für mehr Bäume und Grünzonen verwendet werden und es sollen mehr Erholungsräume und Spielplätze angeboten werden.• Beete, Bäume, Brunnen und Wasserspiele mit konsumfreien Sitzgelegenheiten 
• Modernes Verkehrskonzept für die Innenstadt. Innerhalb des Rings keine Busse als Durchzugsverkehr
• Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof 2025 mit Fertigstellung der Koralmbahn: Verlegung der STW-Busflotte vom Heiligengeistplatz zum Bahnhof. Umbau des Busbahnhofs dort samt wetterfester Anbindung an den Bahnhof.
• Heiligengeistplatz als neuen Innenstadtpark mit Wasserspielen und Spielplätzen (vgl. San Diego). Positive Synergien und Anbindung an Schillerpark als zentralem Ankunftsort für Bustouristen.

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