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Wirtschaft - Kärnten
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Gewerkschaftsjugend Kärnten übt Kritik:

„Bildungsminister vergisst erneut auf die Berufsschulen“

Kärnten – „Lehrlinge sind von der Pandemie in ihrer Ausbildung ebenso betroffen wie SchülerInnen. Bis zu Bildungsminister Heinz Faßmann hat sich dieser Umstand allerdings offenbar noch nicht rumgesprochen“, kritisiert Stefan Orieschnig, Landesjugendvorsitzender der Gewerkschaftsjugend Kärnten (ÖGJ) die Lücke im 200 Millionen Euro schweren Förderpaket des Bildungsministeriums.

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Er fordert zudem eine schnellstmögliche Öffnung der Berufsschulen. „Einmal mehr werden BerufsschülerInnen vergessen! Seit Monaten sind die Berufsschulen zu. Auf der Strecke bleibt dabei die Ausbildung junger Menschen. Gerade für die Praxis ist es unheimlich wichtig, dass die Lehrlinge wieder am Beispiel arbeiten können. Wir schlagen daher vor, dass sie zumindest zwei Tage in der Woche in der Berufsschule unterrichtet werden! Die Praxiserfahrung ist unabdingbar auch für das weitere Berufsleben, theoretisches Lernen kann hier nicht alles auffangen“, betont Orieschnig. Zudem brauche es dringend Nachhilfe- und Aufholkurse.

Fehlende Testkits sorgen für Kritik

„Im 200 Millionen Euro umfassenden Förderpaket sind Berufsschulen leider nicht berücksichtigt – eine bildungspolitische Katastrophe! Vergessen wurden sie ja schon in Bezug auf die Testkits“, zeigt Orieschnig weitreichende Versäumnisse auf. Den Berufsschulen wurden keine Testkits zur Verfügung gestellt, allen anderen Schulen dagegen schon. „Die Sicherheit von allen Schülern und Lehrern muss höchste Priorität haben. Warum hier mit zweierlei Maß gemessen wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich erwarte mir von Bildungsminister Heinz Faßmann endlich ein klares Bekenntnis zu den Berufsschulen!“, so Orieschnig abschließend.

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