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Politik - Villach
FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann im Tierheim Villach.
FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann im Tierheim Villach. © 5min.at

Baumann: "Erhöhung wird gespendet"

FPÖ-Stadtrat Baumann ver­zichtet auf Gehalts­erhöhung

Villach – Villachs FPÖ-Stadtparteiobmann und Stadtrat Erwin Baumann reagiert auf die in dieser Woche von der SPÖ-ÖVP-Landesregierung beschlossenen Gehaltserhöhung für Politiker auf Landes- und Gemeindeebene mit 1,5 Prozent. Für Baumann steht fest: "Ich verzichte auf das Geld."

 2 Minuten Lesezeit (297 Wörter)

FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann sieht in dem Beschluss „ein fatales Signal der Politik, während sich das Land in einer der größten Krisen befindet“. Aus diesem Grund steht für ihn fest: „Ich werde die 1,5 Prozent Gehaltserhöhung nicht akzeptieren und verzichte auf das Geld.“

Baumann fordert Null-Lohnrunde

Baumann weiter: „Ich sehe darin ein solidarisches Signal an die Menschen, die derzeit von der Coronakrise in allen Bereichen betroffen sind. Für die Menschen die aktuell in Kurzarbeit sind, jene die unverschuldet in die Arbeitslosigkeit gedrängt wurden oder Unternehmer die ums Überleben kämpfen ist diese Erhöhung ein Schlag ins Gesicht. Die Schulden von Bund, Land und Kommunen steigen unaufhaltsam und nun wird durch die SPÖ-ÖVP-Mannschaft in der Landesregierung auch noch ein zusätzlicher Kostenfaktor von über 200.000 Euro pro Jahr für Gehaltserhöhungen in Kauf genommen!“ Baumann fordert wie auch Landes-FPÖ-Chef Gernot Darmann eine Null-Lohnrunde für alle Spitzenpolitiker und unterstützt die Initiative der Freiheitlichen auf Landesebene.

FPÖ-Stadtrat spendet Gehaltserhöhung

Als ersten Schritt wird der Villacher Stadtrat seine Gehaltserhöhung spenden: „Da ich quasi an dem Beschluss des Landes nicht vorbeikommen und mein Gehalt automatisch erhöht wird, werde ich zumindest als Zeichen der Solidarität die Summe spenden. In meinem Fall wird sich die Erhöhung mit circa 500 Euro netto für 2021 auswirken. Diesen Betrag möchte ich einem guten Zweck zuführen und spende die Summe heuer dem Tierheim in Villach“.

Abschließend zeigt sich Baumann enttäuscht: „Ich habe bei der Diskussion um die Gehaltserhöhung in dieser Woche vor allem die Stimmen vermisst, die sich sonst so sehr um die Anliegen der Bevölkerung einsetzen. Der Aufschrei derer in Land und Städten, die sonst eine soziale Politik und Zurückhaltung predigen, blieb aus …“

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