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Aktuell - Kärnten
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Regeln werden geändert

Nach Kaisers Kritik: Neue Einreise­verordnung tritt nicht in Kraft

Kärnten – Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser hatte heute Vormittag befürchtet, dass es ein neues Chaos geben wird, wenn die neuen Einreisebestimmungen in Kraft treten. Prompt kam die Reaktion von Gesundheitsminister Rudolf Anschober.

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Dem Verordnungsentwurf wurde erst gestern übermittelt und er hätte am Montag in Kraft treten sollen. Demnach sollen Berufspendler tatsächlich täglich gültige negative Antigentestes oder ärztliche Atteste vorweisen müssen. Andernfalls würde eine zehntägige Quarantäne drohen.

Kaiser appellierte an Hausverstand

„Allein der Hausverstand sagt, dass das nicht nur die betroffenen Pendlerinnen und Pendler vor nahezu unlösbare Herausforderungen stellen würde, sondern aufgrund der praktischen Untauglichkeit einen enormen Schaden für die heimische Wirtschaft bedeuten würde“, hatte Kaiser heute Vormittag in einem Statement deutlich gemacht und er verwies auch auf die Tatsache, dass allein aus Slowenien täglich bis zu 25.000 in Österreich beruflich tätige Personen einpendeln würden, davon rund 10.000 nach Kärnten.

Anschober reagiert: Regeln werden überarbeitet

Prompt reagiert Gesundheitsminister Rudolf Anschober auf die Kritik aus Kärnten. Wie Kaiser mitteilt, habe Anschober ihm persönlich am Telefon versichert, man werde die kritisierte Regelung überarbeiten. Daher soll die Verordnung auch nicht wie ursprünglich geplant am Montag in Kraft treten.

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