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Wirtschaft - Klagenfurt
Entsorgungsreferent Vzbgm. Wolfgang Germ und Gernot Bogensberger,
Leiter Abt. Entsorgung, präsentierten die Eckpunkte der abgeschlossenen
Vorprojektierung des Photovoltaik-Parks auf der ehemaligen Mülldeponie.
Entsorgungsreferent Vzbgm. Wolfgang Germ und Gernot Bogensberger, Leiter Abt. Entsorgung, präsentierten die Eckpunkte der abgeschlossenen Vorprojektierung des Photovoltaik-Parks auf der ehemaligen Mülldeponie. © StadtKommunikation/Spatzek

Für 2024 geplant:

Photovoltaik-Park auf Mülldeponie Hörtendorf soll Strom liefern

Hörtendorf – Die Vorprojektierungen sind abgeschlossen und wichtige Punkte für die Umsetzung geklärt. Mit der Photovoltaik-Anlage auf der 99.000 m2 großen Deponieabdeckung könnten 5.000 Haushalte versorgt werden. Der Baustart ist nach Abschluss der Behördenverfahren noch heuer im Herbst geplant.

 3 Minuten Lesezeit (361 Wörter) | Änderung am 01.02.2021 - 12.56 Uhr

Seit zwölf Jahren ist die Hausmülldeponie Hörtendorf stillgelegt. Bis 2030 muss sie endgültig verschlossen und abgedichtet sein. Im Zuge dessen plant die Stadt im Sinne ihrer Smart City Strategie, als Nachnutzung auf der etwa zehn Hektar großen Fläche der Mülldeponie eine Dachkonstruktion mit zahlreichen Photovoltaik-Paneelen zu errichten.

Vorprojektierung bereits positiv abgeschlossen

„Die Vorprojektierung für das Projekt Deponie Hörtendorf ist positiv abgeschlossen worden. Wir können ab sofort mit der Projekteinreichungsphase beginnen. Ziel ist es, mit einer der größten Photovoltaik-Anlagen des Landes ab spätestens 2024 rund 5.000 Klagenfurter Haushalte mit sauberem Sonnenstrom zu versorgen“, erklärt Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ). Es konnten dabei wichtige Punkte erarbeitet werden, welche die Umsetzung des Vorhabens wesentlich beschleunigen. So ist die technische Prüfung der vorzeitigen Errichtungsmöglichkeit des Deponiedaches, welches als endgültige Deponieabdeckung dient, bereits erfolgt. Dadurch kann die Deponieoberfläche um mindestens zehn Jahre früher als Photovoltaikfläche genutzt und alle behördlichen Auflagen der Deponienachsorge bis zum Zeitpunkt der endgültigen Deponieabdeckung (circa 2034) eingehalten werden.

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So soll das Ergebnis dann aussehen.

So soll das Ergebnis dann aussehen. - © StadtKommunikation/Spatzek

Keine Beeinträchtigungen für nahe Gebäude

Zudem wurde ein „Blendgutachten“ erstellt. Dieses weist nach, dass es durch die Photovoltaik-Paneele auf der Überdachung zu keiner Blendwirkung und somit zu keinen Beeinträchtigungen für nahe Gebäude oder den Straßen- und Flugverkehr kommen wird. Anhand der dafür ermittelten technischen Daten haben die Stadtwerke als Projektpartner eine Leistungsberechnung der PV-Anlage vorgenommen. Demnach würde die Landeshauptstadt mit der zur Verfügung stehenden Fläche von etwa 99.000 m2 jährlich circa 22.300.000 kWh Sonnenenergie produzieren. Und das über rund 20 Jahre. Dadurch können bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4.400 kWh/Anno pro Haushalt 5.000 Klagenfurter Haushalte mit Strom versorgt werden.

Inbetriebnahme für 2024 geplant

Die Abteilung Entsorgung rechnet damit, dass noch in diesem Jahr die nötigen Behördenverfahren abgeschlossen sind. Dann können im Herbst die Vorarbeiten für die vorzeitige Deponieabdeckung beginnen. Spätestens 2024 soll die PV-Anlage auf der ehemaligen Mülldeponie Hörtendorf den Betrieb aufnehmen. Dieser Zeitraum entspricht auch den Anforderungen der staatlichen und EU-Förderungen, welche bereits beantragt worden sind.

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