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Politik - Kärnten
© KK

Pressekonferenz

Verteilaktion: Sozial be­dürftige Personen be­kommen FFP2-Masken

Kärnten – Von der Kärntner Landesregierung wurde am Freitag, dem 5. Feber 2021, eine Verteilaktion von FFP2-Masken in Kärnten präsentiert. 

 3 Minuten Lesezeit (383 Wörter) | Änderung am 05.02.2021 - 12.18 Uhr

Im Zuge einer Pressekonferenz informierten LHStv.in Beate Prettner, Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (Obfrau des Städtebunds), Bürgermeister Günther Vallant (Präsident des Gemeindebunds) und Christian Eile (Obmann des Kärntner Armutsnetzwerks) über eine Verteilaktion von FFP2-Masken in Kärnten.

FFP2-Masken für Sozial Bedürftige

Um die Pandemie einzudämmen, stellt der Bund Kärnten 640.000 FFP2-Masken für Sozial Bedürftige zur Verfügung. Die Verteilung wird vom jeweiligen Bundesland übernommen. Prettner: „Aus diesem Grund haben wir ein Szenario entwickelt, damit die FFP2-Masken zielgerichtet und schnell bei den jeweiligen Bürgerinnen und Bürgern ankommen.“ Voraussichtlich werden die FFP2-Masken am Dienstag in Kärnten eintreffen. Eine Spedition wird die Masken dann an 132 Gemeinden und das Armutsnetzwerk liefern. „210.000 FFP2-Masken gehen an das Armutsnetzwerk. Zwei Drittel an die Gemeinde sowie den Städtebund“, informiert die Gesundheitsreferentin.

Pro Person sieben Masken

Ausgegeben werden die FFP2-Masken an jene Menschen, die sie wirklich kostenlos brauchen, nämlich jene, die im wahrsten Sinne des Wortes jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Das sind Sozialhilfebezieher, Heizkostenbezieher, Rezeptgebührenbefreite, Wohnbeihilfebezieher, Familienzuschussbezieher, Bezieher der HIBL, aber auch jene, die sich aktuell in einer Notlage befinden und noch keine Hilfen in Anspruch genommen haben. „Wir gehen von 40.000 bis 41.000 Haushalten aus, die über die Gemeinden ihr kostenloses FFP2-Kontingent abholen werden“, sagt Prettner. Pro Person werden sieben Masken ausgegeben. Ein Haushalt mit vier Personen erhält also 28 Masken.

So wird die Verteilaktion ablaufen

Wie Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz, Präsidentin des Städtebundes, erklärte, werde man in Klagenfurt – anders als in den übrigen Gemeinden – einen Teil der Masken direkt an die Betroffenen versenden: „Als Magistrat haben wir nämlich die Adressen von Beziehern diverser sozialer Hilfen. Deshalb können wir das auf dem Postweg erledigen. Ich bitte aber alle anderen, wie etwa Mindestpensionisten, sich direkt an uns zu wenden.“ Bürgermeister Günther Vallant hebt hervor, dass die Bundesländer und Gemeinden bereits bei den Massentestungen und der Erstellung der Listen für die Corona-Schutzimpfung geholfen haben. „Nun helfen wir dabei rasch die FFP2-Masken an sozial Bedürftige zu verteilen.“
Ein Drittel der 640.000 FFP2-Masken wird über das Armutsnetzwerk verteilt: „Wir werden mindestens 7000 wirklich bedürftige Menschen erreichen. Beliefert werden von uns 26 Organisationen, von Streetworkern bis zum Suchtbereich“, informierte Obmann Christian Eile.
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