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Insgesamt 160 Soldatinnen und Soldaten aus Salzburg und Kärnten helfen seit heute bei den Grenzkontrollen in Tirol.
Insgesamt 160 Soldatinnen und Soldaten aus Salzburg und Kärnten helfen seit heute bei den Grenzkontrollen in Tirol. © Bundesheer/Martin Hoerl

Unterstützung bei Grenzkontrollen:

Kärntner Pioniere an Tiroler Grenze im Einsatz

Kärnten/Tirol – Rund 120 Soldatinnen und Soldaten aus Kärnten stehen seit dem heutigen Freitag, dem 12. Februar, an den Tiroler Grenzen im Einsatz. Eine Ausreise aus dem Bundesland ist nämlich nur noch mit negativem Corona-Testergebnis möglich.

 1 Minuten Lesezeit (231 Wörter) | Änderung am 12.02.2021 - 19.05 Uhr

Seit heute stehen 120 Soldatinnen und Soldaten der Villacher Pioniere an den Tiroler Außengrenzen im Einsatz. Wie auf Anfrage von 5-Minuten beim Kärntner Militärkommando bestätigt wurde, seien damit die letzten Kärntner Personalreserven des Bundesheeres im Kampf gegen das Coronavirus aufgebraucht. So sei die Villacher Pionierkompanie die „letzte frei verfügbare Kompanie in Kärnten“ gewesen. Im Falle einer Katastrophe in Kärnten müssten dann vereinzelte Soldatinnen und Soldaten, teilweise auch aus anderen Bundesländern, einberufen oder Kärntner Soldaten von anderen Einsatzgebieten abgezogen werden.

Ausreise nur mit negativem Corona-Test

Grund für die Kontrollen an den Tiroler Außengrenzen ist die Ausbreitung der erstmals in Südafrika nachgewiesenen Coronavirus-Mutation im Bundesland. Eine Ausreise aus Tirol ist daher nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich. Aktuell ist geplant, dass die Villacher Pioniere 14 Tage bei den Grenzkontrollen aushelfen sollen.

Schutzmaßnahmen für Pioniere

Um die Sicherheit der VIllacher Pioniere zu garantieren, werde auf Schutzmaßnahmen besonders hoher Wert gelegt. So seien noch vor der Abreise nach Tirol alle Soldatinnen und Soldaten mit einem Schnelltest getestet worden. Auch während des Einsatzes an den Tiroler Grenzen werden sie laufend kontrolliert und getestet. „Die Soldaten tragen bei den Grenzkontrollen auch FFP2-Masken“, wird vom Kärntner Militärkommando versichert. Vor dem Einsatzende und der Rückkehr nach Kärnten werde es außerdem weitere gründliche Corona-Tests geben.

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