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Politik - Klagenfurt
Am Bild v.l.: em. Univ.-Prof. Heinrich C. Mayr, Christian Scheider und Ex-Stadtwerke-Vorstand Romed Karré.
Am Bild v.l.: em. Univ.-Prof. Heinrich C. Mayr, Christian Scheider und Ex-Stadtwerke-Vorstand Romed Karré. © Team Kärnten

Ex-Stadtwerke-Vorstand:

„Ein neues Hallen­bad hätte aus eigenen Mitteln gebaut werden können.“

Klagenfurt – Der emeritierte Universitäts-Professor Heinrich C. Mayr und Ex-Stadtwerke-Vorstand Romed Karré gingen am verganenen Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz mit der Klagenfurter Bürgermeisterin, Maria-Luise Mathiaschitz, hart ins Gericht. Hauptthemen dabei waren die Belebung der Innenstadt und die Pläne rund um das neue Hallenbad.

 3 Minuten Lesezeit (395 Wörter)

„Die letzten sechs Jahre ist in Klagenfurt überhaupt nichts weitergegangen. Man hat Kastner und Öhler verhindert, siedelt mit Amazon einen amerikanischen Multi an, der den regionalen Handel kaputtmacht und hat den Flughafen verkauft!“, kritisiert Ex-Stadtwerke-Vorstand Romed Karré bei der Pressekonferenz des Team Kärnten am verganenen Freitag. Er lobte dabei die Amtszeit es ehemaligen Bürgermeisters Christian Scheider. Karré: „Christian Scheider weiß, dass er nicht alles selbst kann und nicht alles selbst weiß, er zögert aber nicht, Experten aus dem jeweiligen Bereich zu holen, die genau wissen, was zu tun ist! Diese Eigenschaft schätze ich sehr.“

„Hallenbad hätte aus eigenen Mitteln gebaut werden können.“

Der ehemalige Stadtwerke-Vorstand lässt mit einer klaren Feststellung aufhorchen: „Ein neues Hallenbad hätte vor der Ära-Mathiaschitz von den Stadtwerken aus eigenen Mitteln gebaut werden können. Damals sind die Stadtwerke saniert worden und gut dagestanden, ohne, dass der Strompreis jemals erhöht werden musste. Im Gegenteil, denn bei der Fernwärme konnten wir unter Christian Scheider die Preise sogar reduzieren!“

Günstiges Parken soll Innenstadt beleben

Der emeritierte Univiversitäts-Professor Heinrich C. Mayr sprach sich bei der Pressekonferenz klar für eine Belebung der Klagenfurter Innenstadt aus und lobte in diesem Zusammenhang das Programm des Team Kärnten für Klagenfurt. „Ich bin überzeugt, dass es günstige Parkmöglichkeiten am Stadtrand und günstige Parkhäuser braucht, die genutzt werden können, um die Innenstadt zu beleben.“ Mayr verwies auch auf einen Beschluss des Stadtsenates aus dem Jahr 2011 wonach die Grundsteuer, die die Universität aufgrund der Autonomie seit 2004 zu entrichten habe, wieder als Subvention der Stadt zurückfließen sollte. Dies sei unter der amtierenden Bürgermeisterin aber nie passiert.

Scheider: „Aufsichtsrat mit Experten besetzen!“

Christian Scheider lobte im Rahmen der Pressekonferenz die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke. Diese seien die Leittragenden einer „verfehlten Politik der Bürgermeisterin“. „Die Stärken der Stadt und der Stadtwerke müssen wieder zusammengeführt werden“, so Scheider. Laut ihm sei es wichtig, dass die Stadtsenatsmitglieder sich aus dem Aufsichtsrat zurückziehen und dieser mit Experten wesentlich breiter aufgestellt werde. Scheider untermauerte, dass es völlig abzulehnen sei, dass Mathiaschitz den amerikanischen Multi „Amazon“ offensichtlich im Alleingang Zusagen gemacht habe während „die EPUs, die KMUs und alle anderen Klagenfurter Betriebe noch immer auf Unterstützung warten, die sie nach der Coronakrise dringend benötigen!“

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