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Aktuell - Kärnten
Der Lockdown
Der Lockdown "light" wird wohl noch bis Ostern dauern, erklärte heute Bundeskanzler Sebastian Kurz. In zwei Wochen werde weiter über die nächsten Schritte beraten. © Andy Wenzel

Vorerst keine weiteren Lockerungen:

Lockdown “light” dauert wohl noch bis Ostern

Kärnten/Österreich – Am heutigen Montag, dem 15. Februar, traten Bundeskanzler Sebastian Kurz und Co. erneut vor die Presse. Dabei wurde klargestellt: Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen sind aktuell noch nicht möglich. Der Lockdown "light" dauert wohl noch bis Ostern.

 5 Minuten Lesezeit (670 Wörter) | Änderung am 15.02.2021 - 17.17 Uhr

Eine Woche ist es her, dass der dritte “harte” Lockdown beendet ist. Am heutigen Montag berieten Vertreter der Bundesregierung, Experten, Opposition und Landesspitzen über die weiteren Schritte. Die Ergebnisse wurden im Anschluss im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

Weitere Lockerungen wohl erst ab Ostern

Eines der Hauptthemen der heutigen Pressekonferenz war natürlich der weitere Verlauf des Lockdown “light”, der aktuell in Österreich gilt. Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz müssten die aktuellen Maßnahmen auch weiterhin von allen Österreicherinnen und Österreichern eingehalten werden. Grund dafür seien die immer noch zu hohen Infektionszahlen und die immer größer werdende Anzahl an Mutationsfällen im Land. Laut Kurz werde der aktuelle Lockdown “light” daher wahrscheinlich noch bis Ostern andauern. In dieser Zeit werde man die Infektionszahlen genau im Blick behalten. Bereits in zwei Wochen, am 1. März, wolle man jedoch über weitere Schritte beraten und die Informationen an die Bevölkerung kommunizieren.

Nasenbohrtests ab 1. März in Apotheken erhältlich

Bundeskanzler Kurz freute sich heute, dass die sogenannten “Nasenbohrtests” ab 1. März in Apotheken gratis zur Verfügung gestellt werden. Damit könne das Testverhalten weiter erhöht und die Infektionszahlen genauer überprüft werden. Kurz bedankte sich bei der heutigen Pressekonferenz auch bei allen “Österreicherinnen und Österreichern, die sich konsequent an die aktuellen Maßnahmen halten”.

Die Einführung der FFP2-Maskenpflicht sei gut gelaufen. Dafür bedankte sich Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Ebenso die Vergrößerung des Mindeststandards. Die aktuelle Test-Strategie sei, laut ihm, entscheidend in der aktuellen Situation. “Wir können es schaffen, mit Ostern eine bessere Situation zu schaffen“, sagt der Minister.

Warten auf Gastro- & Hotelöffnungen geht weiter

Wann die österreichische Gastronomie oder Hotellerie wieder öffnen darf, ist aktuell noch nicht bekannt. Aktuell gebe es zwar noch keinen negativen Trend durch die Öffnung des Handels in Österreich, erklärt heute Anschober, allerdings sei es noch zu früh, die Situation richtig bewerten zu können. Auch in der Gastronomie und dem Tourismus könnten die Lockerungen daher erst zu Ostern stattfinden. Weiteres dazu werde jedoch in zwei Wochen von der Bundesregierung kommuniziert.

Kritk aus Kärnten

Nach den heute bekanntgewordenen Details zum Lockdown “light”, der voraussichtlich noch bis Ostern dauern wird, kommt auch Kritik aus Kärnten. Der Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann erklärt in einer aktuellen Aussendung: “Die Vorgehensweise der Bundesregierung insbesondere gegen unsere Gastronomie und Hotellerie bestätigt das Chaos-Krisenmanagement von Kurz und Anschober. Wenn Gastronomie und Hotellerie möglicherweise erst nach Ostern öffnen dürfen, ist das ein weiterer verantwortungsloser Anschlag der Bundesregierung auf unsere Gastronomen und Hoteliers! Die FPÖ fordert eine sofortige Öffnung. Insbesondere die Tagesgastronomie könnte unter Einhaltung der entsprechenden Hygienevorschriften und Abstände öffnen. Mit den bereits im Vorjahr gut funktionierenden Regeln ist ein sicheres Bewirten der Gäste gewährleistet. Wir müssen unseren Gastronomen und Hoteliers endlich wieder Einkommen ermöglichen.“

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Der Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann fordert eine sofortige Öffnung in der Gastronomie und Hotellerie.

Der Kärntner FPÖ-Obmann Gernot Darmann fordert eine sofortige Öffnung in der Gastronomie und Hotellerie. - © FPÖ Kärnten

Auch Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer äußerte sich in einer Aussendung zu den heute besprochenen Themen. Er bezeichnet die Neuigkeiten als „Katastrophe und Horrormeldung“ und erklärt: „Vor allem ist noch nicht einmal sicher, dass Ostern als Termin wirklich halten wird. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu wissen, dass viele Betriebe diese Phase nicht überleben werden. Die Gasthäuser und Restaurants sind zur Eindämmung des Coronavirus seit 2. November 2020 geschlossen. Das bedeutet eine gesamte Schließdauer von über fünf Monaten.“ Wie Köfer unterstreicht, würden gerade im Bereich der Gastronomie und Hotellerie perfekte Konzepte vorhanden sein, die ein sicheres Aufsperren ermöglichen würden: „Man darf sich zurzeit durch Einkaufszentren zwängen aber nicht beim Wirten ums Eck sitzen. Das ist sehr schwer nachvollziehbar.“ Auch beim Nachwuchssport sieht Köfer mit den Corona-Tests an Schulen eine Möglichkeit, diesen wieder zu erlauben.

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer sieht in den erneut verschobenen Öffnungsschritten eine “Katastrophe und Horrormeldung”.

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer sieht in den erneut verschobenen Öffnungsschritten eine “Katastrophe und Horrormeldung”. - © 5min.at

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