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Sport - Kärnten
SYMBOLFOTO © Arno Arthofer/ Montage pixabay.com

Einkaufen ja, Sport nein?

Verbot von Vereins­sport im Freien sorgt für Unverständnis

Kärnten – Die erneute Verlängerung des Lockdowns ist ein weiterer harter Schlag für den Gesundheitsmotor Sport und allen Österreicherinnen und Österreicher, die sich gesund bewegen wollen.

 3 Minuten Lesezeit (369 Wörter) | Änderung am 16.02.2021 - 21.00 Uhr

Enttäuscht und verärgert zeigt sich Kärnten Sport Obmann Arno Arthofer über die angekündigte Verlängerung des Lockdowns, organisierter Sport im Freien wird damit weiterhin in weite Ferne gerückt. Der Obmann fragt: „Wie können wir unseren Kindern und Jugendlichen erklären, dass ihr morgendlicher Selbsttest eine Teilnahme am Unterricht in der Schule ermöglicht, jedoch keinen Vereinssport in Kleingruppen im Freien am Nachmittag?“

Sport ist die Lösung, nicht das Problem

Mittlerweile gibt es auch erschreckende Schätzungen der WHO, dass an die fünf Millionen Menschen in Europa an den Folgen des Bewegungsmangels pro Jahr sterben könnten. Verärgert zeigt sich Arthofer auch über die nicht vorhandene Verhältnismäßigkeit in den COVID-Maßnahmenverordnungen der Bundesregierung. „Es ist beispielsweise im Handel klar geregelt, dass pro Kunde eine Fläche von 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen muss, nach wie vor verboten beziehungsweise nicht geregelt ist jedoch zum Beispiel ein geordnetes Outdoor-Training in Kleingruppen, wo viel größerer Abstandsregeln eingehalten werden könnten“.

Testungen wären eine Möglichkeit

Zusätzlich stellen Selbsttestungen für Vereine und ihren Sportlerinnen und Sportler kein Problem dar und wären auch auf Grund der vorhandenen Strukturen im Vereinswesen sofort durchführbar, ist sich Arthofer sicher. „Wir können die bereits entstanden Schäden im organisierten Sport nicht rückgängig machen, wir sind unseren nächsten Generationen jedoch dazu verpflichtet, alles im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür zu tun, um unser wichtigstes Gut zu schützen, die Gesundheit.“

FPÖ-Baumann: „Ja zum Breitensport, Nein zu Bewegungsverbot!“

Auch der Villacher FPÖ-Stadtrat Erwin Baumann äußerte sich zum Verbot von Vereinsportarten. Er erklärt: „Für unser aller Gesundheit ist das weitere Geschlossenhalten von Sportanlagen ein großes gesundheitliches Risiko. Gerade unsere Kinder und Jugendlichen brauchen dringend wieder mehr Bewegung!“. Baumann, selbst Vater und Großvater, ist besorgt und verärgert. „Warum bleiben die Sportvereine immer noch geschlossen?“. Für Baumann ist klar: „Ich glaube an der frischen Luft, mit einem guten Konzept, könnten wir im Breitensport wieder zur Normalität zurückfinden.“

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FPÖ-Stadtparteiobmann Erwin Baumann meint, mit einem passenden Konzept wäre der Breitensport wieder möglich. - © FPÖ Villach

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