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Sport - Klagenfurt
Archivbild: EC-KAC gegen Fehérvár AV19
Archivbild: EC-KAC gegen Fehérvár AV19 © PSR/EC-KAC/Kuess

EC-KAC vs. Fehérvár AV19:

Rotjacken unterlagen in Ungarn nach späten Gegen­treffern

Székesfehérvár – Die Rotjacken holten gestern Abend im Auswärtsspiel bei Fehérvár AV19 im Schlussdrittel zwar einen Zwei-Tore-Rückstand auf, unterlagen nach zwei Gegentreffern in den finalen zwei Minuten aber mit 3:5.

 5 Minuten Lesezeit (651 Wörter)

Der EC-KAC musste sich zum Auftakt der Pick Round am Sonntag mit einem Zähler begnügen, zwar schafften die Rotjacken im Heimspiel gegen die Vienna Capitals spät im dritten Abschnitt noch den Ausgleich, unterlagen dem Hauptstadtklub dann aber in der Verlängerung. In der Fremde performten die Klagenfurter zuletzt sehr erfolgreich, seit der 4:5-Shootout-Niederlage in Székesfehérvár Mitte Dezember gewannen sie sechs ihrer sieben Auswärtsspiele und mussten sich lediglich bei Leader HCB Südtirol (3:4) geschlagen geben. Auch insgesamt stellte sich die rot-weiße Formkurve der Niederlage vom Sonntag zum Trotz sehr positiv dar: In 13 seiner bislang 15 im Kalenderjahr 2021 ausgetragenen Begegnungen konnte der EC-KAC punkten.

Nach der erfolgreichsten ersten Grunddurchgangsphase seiner 14-jährigen Ligazugehörigkeit startete Fehérvár AV19 mit dem Heimspiel gegen den EC-KAC in die Pick Round. In der Zwischenrunde fuhren die Ungarn in den vergangenen Jahren meist sehr gute Resultate ein, in keiner der letzten drei Saisonen verschlechterte sich ihre Tabellenposition in diesem zweiten Meisterschaftsabschnitt. Mit den Rotjacken hatte das Team von Head Coach Antti Karhula heuer einige Probleme, gegen keine andere Mannschaft verfügt man über eine negativere Saisonbilanz (3:9 Punkte und Tordifferenz -8). Allerdings konnte Székesfehérvár sein letztes Heimspiel gegen Klagenfurt Mitte Dezember im Penaltyschießen gewinnen, zudem verlor man in der Stadthalle vor zehn Tagen erst in der Overtime.

Die Personalien:

Die Rotjacken mussten gegenüber den jüngsten Partien auf Torhüter Sebastian Dahm, der die Reise nach Ungarn aus privaten Gründen nicht mitmachte, sowie die beiden Stürmer Lukas Haudum (angeschlagen) und Dennis Sticha (angeschlagen, weitere Untersuchungen ausständig) verzichten. Zwischen den Pfosten stand somit David Madlener, sein Backup war Jakob Holzer. Im Angriff rückte Samuel Witting in die Formation mit Thomas Koch und Matt Fraser auf, zudem kehrte Michael Kernberger in das Lineup zurück und komplettierte dort die Linie mit den Geier-Brüdern Manuel und Stefan. Keine personellen Veränderungen gab es in der Abwehr, wo weiterhin sieben Akteure rotierten.

Die Fakten:

bet-at-home ICE Hockey League, Pick Round, 2. Spieltag:
Fehérvár AV19 – EC-KAC 5:3 (1:0,2:1,2:2)
Ifjabb Ocskay Gábor Jégcsarnok Székesfehérvár (ohne Publikum), Schiedsrichter Piragić (CRO), Rencz (HUN)

Tore Fehérvár AV19:
Toni Kähkönen (08:41/Andrew Sarauer, Tamás Sárpátki)
Alex Petan (29:56/Csanád Erdély, István Bartalis)
Colton Hargrove (37:40)
Csanád Erdély (58:01/István Bartalis, Tim Campbell/PP1)
Andrew Sarauer (59:21/Toni Kähkönen/EN)

Tore EC-KAC:
Paul Postma (22:48/Nick Petersen, Stefan Geier)
Matt Fraser (42:57/Samuel Witting, Thomas Koch)
Samuel Witting (49:22/Martin Schumnig, Matt Fraser)

Aufstellung EC-KAC: Madlener (Holzer) // Strong-Schumnig, Unterweger-Postma, Steffler-Vallant, Gregorc // Bischofberger-Hundertpfund-Obersteiner, Fraser-Koch-S.Witting, Ganahl-Tičar-Petersen, S.Geier-M.Geier-Kernberger

Der Kommentar:

„In meinen Jahren beim EC-KAC war das einer unserer besseren Auftritte in dieser Halle, dennoch hat es nicht zum Sieg gereicht. Ich habe das Gefühl, wir haben uns heute ins eigene Bein geschossen, zum Beispiel in den ersten zehn Minuten im zweiten Drittel, als wir drückten, aber den Puck einfach nicht ins Tor brachten. Wir sind dann im dritten Abschnitt stark zurückgekommen, haben auf die Führung gedrängt, doch Fehérvár hat im Powerplay getroffen. Ich bin nicht unglücklich über unseren Auftritt, emotional war das eine gute Vorstellung und an der Behebung der Defizite in unserem Spiel werden wir arbeiten“, so Petri Matikainen, Head Coach vom EC-KAC.

Der Ausblick:

Die Rotjacken blieben im fünften Saisonduell mit Fehérvár AV19 zum ersten Mal ohne Punkt, sie verloren in Ungarn nicht nur drei Zähler, sondern auch Paul Postma, der knapp vor Halbzeit des Spiels mit einer Oberkörperverletzung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auf den EC-KAC warten im weiteren Verlauf der Woche ein Auswärts- und ein Heimspiel: Am Freitag (19.15 Uhr, live auf Sky Sport Austria) gastieren die Klagenfurter beim EC Salzburg, am Sonntag (17.30 Uhr, live.ice.hockey) empfangen sie den überlegenen Spitzenreiter HCB Südtirol in der Stadthalle.

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