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© pixabay

43 % der Studienbeihilfe

Geringe Mietbe­lastung: In Villach haben es Studierende gut

Villach/Österreich – Eine aktuelle immowelt-Analyse der Angebotsmieten von Singlewohnungen (bis 40 m²) in Hochschulstädten zeigt: Studierende müssen in Villach nur 43 Prozent ihrer Studienbeihilfe für die Miete kalkulieren. In Innsbruck wohnen Studierende am teuersten (75 Prozent).

 2 Minuten Lesezeit (252 Wörter) | Änderung am 18.02.2021 - 09.29 Uhr

Eine Studie von immowelt.at, in der Angebotsmieten von Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern in 12 ausgewählten Universitätsstädten untersucht wurden zeigt, dass die Villacher Studierende tendenziell günstig wohnen. In Villach werden Singlewohnungen im Median um 360 Euro angeboten. Studenten müssen somit nur 43 Prozent ihrer Studienbeihilfe für die Miete kalkulieren.

Hohe Mieten in Österreich

Die hohen Mieten in Universitätsstädten verschlingen einen Großteil der Studienbeihilfe in Österreich: In 8 von 12 untersuchten Städten müssen selbst Empfänger des Höchstsatzes mindestens die Hälfte ihrer Studienbeihilfe für die Miete kalkulieren – in beliebten Studienorten wie Innsbruck, Salzburg und Wien gar bis zu 75 Prozent. Noch günstiger als in Villach wohnen angehende Akademiker in Leoben mit 340 Euro (40 Prozent). Die preiswerteste Stadt der Untersuchung ist Steyr mit 330 Euro für Apartments bis zu 40 Quadratmeter. Das entspricht einem Anteil von 39 Prozent an der maximalen staatlichen Ausbildungsförderung.

Corona verschärft Lage

Trotz Corona muss die große Mehrheit der Studierenden weiterhin eine Wohnung am Studienort bezahlen. Das Angebot an Online-Vorlesungen wurde zwar aufgestockt, ein komplettes Fernstudium ist aber meist nicht möglich. Studenten müssen in der derzeitigen Krise meist auf Erspartes zurückgreifen, auf finanzielle Unterstützung der Eltern hoffen oder etwas dazuverdienen, um ihr Leben zu meistern. Die Corona-Pandemie verschärft die Situation noch. Durch den Lockdown sind viele Branchen betroffen, in denen klassisch Nebenjobs für Studenten angeboten werden: In der Gastronomie, im Tourismussektor und im Einzelhandel sind etliche Jobs weggefallen, die oftmals von Studenten übernommen wurden.

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