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Markus di Bernardo will in Wernberg künftig mehr gestalten und die Gemeinde von der
Markus di Bernardo will in Wernberg künftig mehr gestalten und die Gemeinde von der "Schlaf- und Wohngemeinde" hin zur "Lebens-Gemeinde" entwickeln. © FPÖ Wernberg
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Wernberger FPÖ-Spitzenkandidat im Interview:

„Wunsch nach Erneuerung, innovativen Ideen und jemanden, der mutig vorangeht!“

Wernberg – Schon in jungen Jahren war er politisch sehr interessiert. Stolz ging er mit 16 Jahren das erste Mal wählen, um wie er selbst sagt "mitentscheiden zu dürfen was bei uns passiert!". Jetzt will der Wernberger FPÖ-Spitzenkandidat mit seinem Team selbst gestalten und hat in seiner Heimatgemeinde einiges vor. Er rechnet mit einer Stichwahl, da er aus der Bevölkerung immer wieder höre, dass es einen Wunsch nach Erneuerung und innovativen Ideen gibt. Wir sprachen mit ihm über seine polarisierenden Forderungen und konkrete Themen für Wernberg ...

 10 Minuten Lesezeit (1283 Wörter) | Änderung am 18.02.2021 - 18.41 Uhr
Die Gemeinde Wernberg war nunmehr seit über 25 Jahren mit Bgm. Franz Zwölbar in SPÖ-Händen. Ein Zeichen, dass die Menschen die aktuelle Politik schätzen. Ist ihr Antreten nicht ein Kampf David gegen Goliath?

Markus di Bernardo: Parteipolitik spielt auf kommunaler Ebene nur eine sehr untergeordnete Rolle – hier kommt es vor allem auf die Persönlichkeiten vor Ort an. Was ich aber schon erwähnen möchte ist, dass die FPÖ bei der Nationalratswahl 2017 mit 36,50 Prozent der Wählerstimmen stimmenstärkste Partei in Wernberg war und das mit über sieben Prozent Vorsprung auf die SPÖ. Auch das konnte sich damals davor niemand vorstellen und zeigt zugleich das freiheitliche Wählerpotential in unserer Gemeinde eindrucksvoll auf.

Bei der heurigen Bürgermeister- und Gemeinderatswahl werden die Karten nun völlig neu gemischt, da der derzeit amtierende Bürgermeister nicht mehr kandidiert. Was ich aus der Bevölkerung immer wieder höre, ist der absolute Wunsch nach Erneuerung und innovativen Ideen, von denen die Menschen direkt profitieren. Außerdem ist der Wunsch groß nach einer Person, die mutig den Weg vorgibt und aktiv gestaltet und das Vorhandene nicht einfach nur verwaltet, denn das würde Stillstand bedeuten.

Genau für diese Dinge stehe ich als Person und das biete ich meinen Mitbürgern an. Außerdem bin ich überzeugt davon, dass mein seit vielen Jahren persönlicher Einsatz für Wernberg – egal ob vor oder nach einer Wahl, wir waren immer unterwegs – von den Mitbürgern goutiert wird. Gemeinsam mit meinem Team bin ich bereit Verantwortung für Wernberg zu übernehmen!

Mit Doris Liposchek (SPÖ) und Adam Müller (ÖVP) treten erfahrene Kommunalpolitiker als Gegenkandidaten an. Was entgegen Sie den Menschen, die meinen Sie wären zu jung und unerfahren?

Alter und Erfahrung sind nicht immer zwingend direkt miteinander verbunden und haben schon gar nichts mit Schaffenskraft oder dem klassischen „Anpack“ zu tun. Alleine im letzten Jahr konnte ich in meinen Gemeindereferaten und auch abseits davon mehr umsetzen und mehr Akzente setzen, als so mancher Mitbewerber in den letzten sechs Jahren insgesamt. Ich denke dabei an die Organisation der Einkaufshilfe im ersten Lockdown, Veranstaltungen wie den Bauernstammtisch, das Preiskarteln und die bereits zehnte (B)laue Sommernacht, die Benefiz-„Schutzengelaktion“, Resolutionen für den kärntenweiten Gratis-Kindergarten und den einstweiligen Ausbaustopp der 5G-Technologie in Wernberg, die Umstellung auf biologisch abbaubare Beutel in den Hundegassiboxen, die Durchführung der Blumenolympiade und vieles mehr. Vor allem aber war ich eines nie: leise. Ich habe Problemfelder immer offenangesprochen und gemeinsam mit allen Verantwortlichen nach Lösungen gesucht.

Außerdem braucht es in der Politik allgemein einfach wieder mehr klassischen Hausverstand und auch trotz meines jungen Alters kann ich auf bereits viel Erfahrung im politischen Alltag zurückgreifen. Ich engagiere mich bereits seit mehr als zwölf Jahren politisch und war auf Landes- wie auch auf Bezirksebene für viele Jahre in Führungspositionen in der politischen Jugendarbeit tätig. Durch meine ehemalige hauptberufliche Tätigkeit als parlamentarischer Mitarbeiter in Wien konnte ich auch schon „bundespolitische Luft“  schnuppern und so bundes- sowie landesweit viele gute Kontakte knüpfen.

Verantwortung habe ich auch schon früh in meiner Heimatgemeinde übernommen, wo ich viele Jahre lang Vorstandsmitglied und später Obmann der Landjugend war. Was auch für mein junges Alter spricht, ist mein unverbrauchter Blickwinkel auf die Belange der Gemeinde und die Anliegen der Mitbürger. Das habe ich allen anderen Kandidaten eindeutig voraus. Und wie bereits erwähnt, die Mitbürger wünschen sich jetzt Erneuerung und innovative Ideen und jemanden, der mutig vorangeht.

Bisher haben Sie vor allem über die Gemeindegrenzen hinweg mit Aussagen wie „Ich werde keine Maske tragen“, „Gemeinde-Aufträge nur an einheimische Unternehmen“ oder „Sporthallen mit Feldbetten als Notquartiere sind menschenunwürdig“ polarisiert. Sind das nicht die typischen FPÖ-Populismus-Aktionen … ?

Um gehört zu werden, muss man oft mit überspitzten Forderung oder Aussagen an die Öffentlichkeit gehen. Das bedeutet aber nicht, dass diese als reine Effekthascherei zu werten sind. Ich stehe zu 100 Prozent zu meinen Aussagen und werde das auch immer tun. Genau diese offene und ehrliche Art ist es auch, die mich ausmacht, für die ich geschätzt werde und die mich von anderen Mitbewerbern grundlegend unterscheidet. Das hat etwas mit Ehrlichkeit, Beständigkeit und Handschlagqualität zu tun. Ich bin überzeugt davon, dass das sehr viele Mitbürger so sehen und auch schätzen. Denn den sogenannten „Politsprech“ kann schon lange keiner mehr hören. Es ist Zeit für offene Worte, eine ehrliche Meinung und konkrete sowie mutige Taten!

… nun ja, aber gibt es auch konkrete Themen für Wernberg?

Natürlich! Unser Programm für Wernberg ist vielseitig und setzt auf Langfristigkeit. So wollen wir Wernberg von einer „Schlaf- und Wohngemeinde“ weg, hin zu einer „Lebens-Gemeinde“ weiterentwickeln, in der sich alle Generationen wohlfühlen. Wir denken hierbei zum Beispiel an einen „Generationenpark“ mit Sport-, Spiel- und Verweilmöglichkeiten für alle Altersgruppen im Gemeindezentrum. Weiters möchten wir endlich sinnvolle und konkrete Lärmschutzmaßnahmen für die Anrainer der Autobahn, Bundesstraße und Eisenbahn umgesetzt wissen. Oder auch ein aktives Standortmarketing und ein Tourismuskonzept, welche gemeinsam mit den Unternehmern, Gastronomen und Beherbergern unserer Heimatgemeinde entwickelt werden, sind uns ein großes Anliegen. Für unsere Jugend und Vereine möchten wir zudem endlich ein Mehrzweckveranstaltungszentrum errichten, das ebenso als Austragungsort für verschiedenste Seminare, Messen, Kongresse, Events und ähnlichen auch wirtschaftlich vermarktet werden kann.

Hier scheint es um viel Geld zu gehen. Wer soll das finanzieren?

Das Budget ist grundsätzlich vorhanden, es kommt aber eben auf die Prioritätensetzung an und wie gesagt sind das alles langfristige Ideen. Man könnten auch sagen, ändern wir doch einfach einmal den Blickwinkel.

Wie sieht ihr Wahlziel aus? Denken Sie an eine Stichwahl?

Als erklärtes Wahlziel gilt es die absolute Mehrheit der SPÖ im Gemeinderat sowie im Gemeindevorstand zu beenden und selbst als Fraktion stärker zu werden, umso mehr mitgestalten zu können und Meinungen und Ideen zuzulassen bzw. zumindest anzuhören. Das zweite Wahlziel ist auch ganz klar definiert: der Einzug in die Bürgermeisterstichwahl und diese dann auch zu gewinnen. Mit dem großen Zuspruch aus der Bevölkerung, den mein Team und ich nun schon seit Wochen bekommen, kann uns das gemeinsam auch durchaus gelingen.

Steckbrief Markus Di Bernardo:

 

Persönliches

  • Geburtstag: 14.05.1990
  • Sternzeichen: Stier
  • Wohnort: Kaltschach
  • Beruf: Assistent der Geschäftsführung
  • Familienstand: ledig
  • Interessen: Politik, Geschichte, Kochen, Radfahren
Ausbildung
  • 1996 bis 2000: Volksschule in Pörtschach am Wörthersee und in Damtschach
  • 2000 bis 2004: Hauptschule mit Schwerpunkt Tourismus und Italienisch in Landskron
  • 2004 bis 2005: Polytechnische Schule in Villach
  • 2005 bis 2009: Lehre als Gastronomiefachmann im Hotel Hochschober auf der Turracher Höhe
  • 2011 bis 2012: Berufsmatura mit Fachbereich BWL und VWL am WIFI Kärnten
  • 2016: Absolvent der Jungen Akademie des Freiheitlichen Bildungsinstituts
  • 2019: Absolvent der Medien Akademie des Freiheitlichen Bildungsinstituts

In der Partei:

  • Seit 2008: Mitglied der Freiheitlichen in Kärnten
  • Seit 2010: Mitglied des Ortsparteivorstandes der FPÖ Wernberg
  • Seit 2017: Mitglied des Bezirksparteivorstandes der FPÖ Villach Land
  • Seit 2019: Ortsparteiobmann der FPÖ Wernberg

In der Parteijugend:

  • 2013 bis 2020: Mitglied des Landesvorstandes der Freiheitlichen Jugend Kärnten
  • 2013 bis 2020: Mitglied des Bezirksvorstandes der Freiheitlichen Jugend Villach Stadt & Land
  • 2017 bis 2020: Bezirksobmann der Freiheitlichen Jugend Villach Stadt & Land

In der Gemeinde Wernberg:

  • Seit 2015: Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Wernberg
  • Seit 2019: Mitglied des Gemeindevorstandes der Gemeinde Wernberg

Kandidaturen:

  • 2015: Kandidat für den Wernberger Gemeinderat
  • 2017: Kandidat für den Österreichischen Nationalrat
  • 2018: Kandidat für den Kärntner Landtag
  • 2019: Kandidat für die Kärntner Arbeiterkammer
  • 2019: Kandidat für den Österreichischen Nationalrat
  • 2021: Kandidat für den Wernberger Gemeinderat
  • 2021: Kandidat für das Wernberger Bürgermeisteramt

Dieser Beitrag ist eine entgeltliche Einschaltung der FPÖ-Wernberg.