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VAG-Geschäftsführer Johannes Hörl
VAG-Geschäftsführer Johannes Hörl © Montage: Polizei Kärnten & Franz Neumayr

Nach Vorkomnissen im Herbst 2020

Villacher Alpen­straße setzte Rechts­schritte gegen „Auto-Rowdies“ durch

Villacher Alpenstraße – Nach den Vorkommnissen auf der Villacher Alpenstraße im September 2020 wurden von der Villacher Alpenstraße (VAG) gegen Teile der Tuning- Szene rechtliche Schritte, Strafen und Maßnahmen zur Wiedergutmachung angedroht. Den Worten folgten nun auch Taten. Massive Rechtsschritte wurden erfolgreich durchgesetzt.

 3 Minuten Lesezeit (421 Wörter) | Änderung am 19.02.2021 - 12.48 Uhr

Noch im Herbst 2020 wurden diverse Beweisstücke zur erfolgten Lärmbelästigung („Auspuff-Knallen“) und den Schäden (aufgrund von „Donuts“ und „Burnouts“) ausgewertet. Teilweise wurden belastende Beweise sogar von Mitgliedern der Szene unaufgefordert zur Verfügung gestellt. „Der Großteil der Auto- und Tuning-Fans will keine Konfrontation, keine sinnlose Lärmentwicklung und schon gar keine Umweltverschmutzung“, weiß Geschäftsführer Johannes Hörl von der Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrs GmbH (VAG).

Außergerichtliche Einigungen erzielt

In fast allen Fällen wurden mit den Fahrzeughaltern außergerichtliche Einigungen erzielt. Die Übeltäter haben eine Wiedergutmachung für die entstandenen Schäden sowie die Kosten für das rechtsanwaltliche Einschreiten bezahlt, Unterlassung für die Zukunft zugesagt und dies auch schriftlich bestätigt. Der Großteil der Beschuldigten war meist sofort geständig und einsichtig. Deshalb wurde auf eine weitere strafrechtliche Verfolgung verzichtet.

Aber auch gerichtliche Verfolgung

Gegen einen Fahrzeughalter aus Oberösterreich wurde Klage eingebracht, wobei auch dieser Beklagte im Zuge des Gerichtsverfahrens nunmehr den Schaden anerkannt und die Unterlassungserklärung unterzeichnet hat, heißt es seitens der VAG. Ein Gerichtsverfahren gegen einen Wiener Fahrzeughalter ist noch anhängig. Darüber hinaus wurden auch gegen Fahrzeughalter in Deutschland weitere zivilrechtliche Klagen eingebracht. Zu jenen Fahrzeuglenkern, die keiner außergerichtlichen Einigung zugestimmt haben, wurden Sachverhaltsdarstellungen samt Fotodokumentationen an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Zahlreiche Verwaltungsstrafverfahren wegen Umweltverschmutzung sind überdies anhängig.

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Stadträtin Katharina Spanring (Stadt Villach) und Johannes Hörl (Geschäftsführer Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrs GmbH) auf der Villacher Alpenstraße.

Stadträtin Katharina Spanring (Stadt Villach) und Johannes Hörl (Geschäftsführer Villacher Alpenstraßen Fremdenverkehrs GmbH) auf der Villacher Alpenstraße. - © Villacher Alpenstrasse

Zusätzliche Maßnahmen werden umgesetzt

„Die Geschäftsführung der Villacher Alpenstraße [ist] mit aller Härte gegen die völlig inakzeptablen Auswüchse dieser ‘illegalen‘ GTI-Treffen vorgegangen und [tut] dies auch weiterhin“, bekräftigt die Villacher Stadträtin Katharina Spanring (ÖVP). Es werden ab heuer auch zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, um die erlebten Missstände für die Zukunft völlig zu verhindern. Darunter schriftliche Warnungen für den Fall von Fehlverhalten bereits an der Kassenstelle, Absperrungen von Parkplätzen, verstärkte Beweissicherung bis zum Einsatz von Kamera- und Videoteams, udgl.

„Es gibt Regeln und Grenzen“

Die Stadträtin hält dazu weiters fest: „Es gibt Regeln und Grenzen, die eingehalten werden müssen. Der Ruf einer der schönsten Tourismusregionen Österreichs steht hier auf dem Spiel und es gilt, nachhaltigen Imageschaden zu vermeiden. Daher unterstützen wir die rigorosen Maßnahmen der Villacher Alpenstraße und auch alle Initiativen auf Bundesebene, die eine bessere gesetzliche Handhabe gegen Verkehrs-Rowdies schaffen.“

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