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Wirtschaft - Kärnten
Bgm. Josef Zoppoth, Bgm. Siegfried Ronacher, Bgm. Hermann Jantschgi, Bgm. Christian Müller, BH Heinz Pansi und Bgm. Johannes Lenzhofer
Bgm. Josef Zoppoth, Bgm. Siegfried Ronacher, Bgm. Hermann Jantschgi, Bgm. Christian Müller, BH Heinz Pansi und Bgm. Johannes Lenzhofer © Stadtgemeinde Hermagor

Gute Neuigkeiten für die Karnische Region

Neue Betriebs­an­siedlung schafft 60 Ar­beits­plätze in Hermagor

Hermagor – In Hermagor entsteht Österreichs erstes Werk für Holzfaserdämmstoffplatten-Produktion. Die Holzwerke Gebrüder Schneider GmbH lässt sich am Areal des „Interkommunalen Gewerbeparks Karnische Region“ nieder: Das Unternehmen investiert 45 Millionen Euro in die Holzfaserdämmstoffplatten-Produktion im Gailtal. Es entstehen 60 neue Arbeitsplätze.

 3 Minuten Lesezeit (471 Wörter) | Änderung am 21.02.2021 - 09.13 Uhr

Mit dem Bau des Werkes des deutschen Familienunternehmens Holzwerke Gebrüder Schneider GmbH findet eine der größten Betriebsansiedlungen Hermagors statt. Als Produzent nachhaltiger Holzfaserdämmstoffplatten fügt sich der Betrieb ideal in die Holz-Wertschöpfungsketten der Region ein. Somit profitieren die bereits ansässigen Unternehmen der Branche ebenso wie die Land- und Forstwirte.

Positiv für die Region

In Hermagor werden zukünftig auf den Flächen des Interkommunalen Gewerbeparks Holzfaserdämmstoffplatten mit Holz aus heimischen Wäldern produziert: „Die Holzwerke Gebrüder Schneider GmbH passt mit ihrem Produkt perfekt in unsere Region“, freut sich Hermagors Bürgermeister und IKZ Karnische Region GmbH- Geschäftsführer Siegfried Ronacher. „Dadurch tun sich neue Wertschöpfungsketten in der regionalen Holz-Branche auf, neue Arbeitsplätze entstehen, schon vorhandene werden erhalten. Der Mehrwert wird in den nächsten Jahren im ganzen Bezirk spürbar sein.“

Breite Zustimmung

Die sieben Bürgermeister der Region, die in der „IKZ Karnische Region GmbH“ vertreten sind und den Interkommunalen Gewerbepark Karnische Region gemeinsam umgesetzt haben, freuen sich über diesen so wichtigen Erfolg. Der Beschluss, das Grundstück am Burgermoos der Holzwerke Gebrüder Schneider GmbH zur Verfügung zu stellen, erfolgte im Gremium einstimmig. Auch Raumordnungs- und Agrarreferent Leopold Astner freut sich über die Ansiedlung: „Wenn sich ein holzverarbeitender Betrieb hier niederlässt, ist das gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Ich sehe das auch als Vorteil für unsere Forstwirtschaft, die eine zusätzliche Verwertungsmöglichkeit ihres Produktes erhält. Die Synergie mit anderen Betrieben der Holzverarbeitung kann für alle nur von Vorteil sein.“

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Vizebgm. Astner Leopold, Bgm. Siegfried Ronacher und STRin Christina Ball

Vizebgm. Astner Leopold, Bgm. Siegfried Ronacher und STRin Christina Ball - © Stadtgemeinde Hermagor

Keine Beeinträchtigung der Anrainer

Aspekte wie Umweltschutz, Lärmbelastung sowie mögliche Auswirkungen auf angrenzende Bewohner und Betriebe wurden ausführlich in der Planungsphase berücksichtigt. Es wurden sowohl ein umfangreiches Lärmgutachten als auch ein Umweltbericht erstellt. Diese Dokumente gewährleisten, dass die Betriebsansiedlung widmungskonform ist und keine negativen Auswirkungen auf Mensch oder Natur haben wird. Bei der Planung des Werkes wurde auch auf das Orts- und Landschaftsbild Rücksicht genommen: Die Gailtaler Architekten Ronacher ließen hier ihre Expertise einfließen und wurden bei der Fassaden- Gestaltung zurate gezogen. Zudem wurde ein verpflichtender Grünordnungsplan festgelegt.

Impuls für den Arbeitsmarkt

Mit dem Bau des Werkes soll schon bald begonnen werden: Die Holzwerke Gebrüder Schneider GmbH hat eine Absichtserklärung unterfertigt. „Hermagor hat sich gegen mehrere andere Standort-Konkurrenten durchgesetzt“, zeigt sich Wirtschafsreferentin und Stadträtin Christina Ball erfreut.  Ausschlaggebend war auch die Nähe zu südlichen und östlichen Staaten Europas sowie die Bahn-Anbindung. Das deutsche Unternehmen will rund 45 Millionen Euro in den Standort Hermagor investieren. „Wir planen den Betrieb in der Startphase mit 40 Mitarbeitern zu führen, später soll auf 60 Leute aufgestockt werden“, berichtet Geschäftsführerin Carmen Schneider.

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