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Aktuell - Kärnten
© Pixabay

Dreiecksspiel:

Betrugs­masche: Wenn „Sara“ anruft, lieber auflegen…

Kärnten – Ein Plan, der bereits einige Male aufging: Der Tatverdächtige sucht über Internetplattformen nach Verkaufsangeboten, wie etwa Handys, Fernseher oder Laptops zu einem Verkaufspreis von circa 1.500 bis 1.600 Euro.

 2 Minuten Lesezeit (304 Wörter) | Änderung am 22.02.2021 - 08.08 Uhr

Anschließend meldet sich eine weibliche Tatverdächtige unter dem Namen „Sara“ bei den Verkäufern und verhandelt den Preis hinunter oder auch hinauf. Die Frau verhandelte bis dato den Verkaufspreis immer auf exakt 1.560 Euro. Anschließend kommt es zu der Übermittlung der Bankdaten des Verkäufers (Opfer 1) für die Überweisung des Verkaufspreises.

Überweisung durch andere Opfer

Zeitgleich bietet der Tatverdächtige über diverse Internetplattformen Mietwohnungen unter dem Deckmantel einer Immobilien-Scheinfirma („Immobilien GmbH“) an. Für die Immobilie wird eine Kaution in der Höhe von 1.560 Euro verlangt. Als Konto für die Überweisung werden die Bankdaten des ersten Verkäufers (Opfer 1) angegeben. Zusätzlich soll die Überweisung zur „schnelleren Abwicklung“ des Immobiliengeschäftes ohne Verwendungszweck durchgeführt werden. Der Zahlende ist hierbei das zweite Opfer. Nachdem die Zahlung erfolgte, holt der Tatverdächtige oder ein Mittäter den Verkaufsgegenstand von Opfer 1 ab.

„Dreiecksspiel“

Als Resultat dieses „Dreiecksspiels“ erhält der Tatverdächtige einen hochpreisigen Gegenstand,  den er veräußern kann. Das zweite Opfer hat eine Kaution in der Höhe von 1.560 Euro für eine nicht vorhandene Immobilie überwiesen. Derzeit sind in Österreich zwölf Vollendungen und drei Versuche mit einer Schadenssumme von 18.720 Euro zur Anzeige gebracht worden. Die Wiener Polizei geht von einer höheren Dunkelziffer aus. Weitere Betrugsopfer können sich in jeder Polizeiinspektion melden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Warnung der Polizei

  • Machen Sie Ihre Mitmenschen und Ihr Umfeld auf diese Betrugsmasche aufmerksam.
  • Tätigen Sie keine Überweisungen ohne einen Verwendungszweck.
  • Besichtigen Sie mögliche Mietobjekte, bevor Sie eine Kaution bezahlen.
  • Versuchen Sie, sich das Aussehen der Person für eine spätere Personsbeschreibung genau einzuprägen.
  • Notieren Sie sich – sofern möglich – Autokennzeichen, Marke, Type sowie Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges.
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeiinspektion.
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