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Wirtschaft - Kärnten
© pixabay.com

Investitionsvolumen um ein Drittel gesteigert:

Land investiert heuer 1,3 Milliarden Euro in Bau­wirtschaft

Kärnten – In der heutigen Regierungssitzung wurde das Kärntner Bauinvestitionsprogramm einstimmig beschlossen. Das Investitionsvolumen von 1,3 Milliarden Euro konnte im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel gesteigert werden.

 4 Minuten Lesezeit (513 Wörter)

Die Öffentliche Hand investiert 2021 insgesamt 1,3 Milliarden Euro in die heimische Bauwirtschaft. Diese Rekordsumme ergibt sich aus dem heute, Dienstag, in der Regierungssitzung einstimmig beschlossenen Kärntner Bauinvestitionsprogramm (K-BIP).

LH Kaiser: „Frohe Botschaft“

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) sprach in der anschließenden Pressekonferenz von einer „frohen Botschaft“. Die Investitionssumme des Vorjahres (965 Millionen Euro) konnte in diesem Jahr um 343 Millionen Euro und damit um ein Drittel gesteigert werden. Kärnten investiere sich damit in einer sehr herausfordernden Situation aus der derzeitigen Krise heraus. „Investitionen in die Baubranche und damit eine entsprechende Baukonjunktur sind wesentlich für die wirtschaftliche Stimmung in unserem Land. Heute ist ein wichtiger Moment für mehr Optimismus. Ich bin sehr erfreut darüber, dass alle öffentlichen Bauträger zu diesem Mehrwert für Kärnten beitragen. Das Baugewerbe erweist sich damit einmal mehr als Konjunkturmotor“, so Kaiser.

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LH Peter Kaiser

LH Peter Kaiser - © LPD Kärnten/Just

Investitionen bringen Standort Kärnten in „gute Position“

„Der positive Bericht des Bauinvestitionsprogramms ist die Ernte jener Arbeit, die wir in den vergangenen Monaten gemeinsam geleistet haben“, ist sich LR Daniel Fellner (SPÖ) sicher. Mit vielen kleineren und größeren Projekten sei es gelungen, die Rekordsumme vom Vorjahr nicht nur zu halten, sondern noch zu übertreffen. „All diese Investitionen bringen die Kärntnerinnen und Kärntner und natürlich auch den Standort in eine gute Position“, so Fellner, der in diesem Zusammenhang beispielsweise an Gemeindehilfspakete oder die Förderung von Photovoltaikanlagen erinnerte.

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LR Daniel Fellner

LR Daniel Fellner - © LPD Kärnten/Walter Szalay

Mit Investitionen aus der Krise

„Die Investition von 1,3 Milliarden Euro aus öffentlicher Hand ist ein sehr deutliches Signal, das wir gemeinsam in Richtung Kärntner Wirtschaft gesendet haben“, so LR Martin Gruber (ÖVP). Mit Investitionen aus der Krise herauszukommen sei ein klarer Auftrag an die Regierung, den man unter gemeinsamer Anstrengung auch umsetze. Der Tief- bzw. Straßenbau habe dabei einen großen Bereich abgedeckt. „Nicht zu vergessen ist, dass gerade die Baubranche eine sehr beschäftigungsintensive ist. Das heißt, dass jede Investition in diesem Bereich auch Arbeitsplätze schafft und sichert“, betonte Gruber.

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ÖVP-Landesrat Martin Gruber

ÖVP-Landesrat Martin Gruber - © 5min.at

WKK-Mandl: „Richtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt“

Als richtiges Signal zum richtigen Zeitpunkt begrüßte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl das Kärntner Bauinvestitionsprogramm. Mit 1,3 Milliarden Euro würde die öffentliche Hand einen wichtigen Beitrag zur konjunkturellen Erholung nach der von der Corona-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise leisten. Mandl: „Das stetige Mahnen der Wirtschaftskammer, seitens des Landes durch Umschichtungen und die Vorziehung von Bauvorhaben die Investitionen anzukurbeln, hat Früchte getragen.“

Nun gelte es, durch gesetzeskonforme Regionalvergaben die aufgestockten Budgets der öffentlichen Hand in bestmöglicher Form für die heimische Wirtschaft zu nutzen und den heimischen Arbeitsmarkt wieder anzukurbeln. „Ein ambitioniertes Programm im Hoch- und Tiefbau ist in Verbindung mit der Wiederöffnung anderer Wirtschaftsbereiche – selbstverständlich unter intensiven Corona-Begleitmaßnahmen – die beste Investition, um den Wirtschafts- und Lebensstandort Kärnten wieder in Fahrt zu bringen“, betonte Mandl die Notwendigkeit weiterer Öffnungsschritte.

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WKK-Präsident Jürgen Mandl

WKK-Präsident Jürgen Mandl - © WKK/Helge Bauer

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