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Aktuell - Villach
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Nach positiven Corona-Tests:

Kinder­garten St. Martin: 45 Kinder aktuell in Quarantäne

Villach – Schon vor etwa zwei Wochen gab es im Villacher Kindergarten St. Martin einen Corona-Fall, bei dem betroffene Kinder und Pädagogen abgesondert wurden. Nun sorgt ein weiterer Corona-Fall und dementsprechende Quarantänevorschreibungen für Aufregung bei einem 5-Minuten-Leser.

 2 Minuten Lesezeit (339 Wörter) | Änderung am 26.02.2021 - 11.45 Uhr

Vor rund zwei Wochen wurde eine Pädagogin im Villacher Kindergarten St. Martin positiv auf Covid-19 getestet, bestätigte auf Anfrage von 5-Minuten der Villacher Magistratsjurist Alfred Winkler. Was folgte war die Absonderung von insgesamt sechs Betreuerinnen und Betreuern und 27 Kindern aus den betroffenen Kindergartengruppen. Vor kurzem kam es im Kindergarten nun zu einem weiteren positiven Corona-Testergebnis. So seien, laut Winkler, aktuell 45 Kinder und eine betroffene Pädagogin in Quarantäne.

Vater kritisiert Vorgehen

Ein 5-Minuten-Leser wandte sich an uns und kritisierte: „Warum wurde der Kindergarten St. Martin nicht schon beim ersten Corona-Fall geschlossen? Niemand hat sich die Mühe gemacht, die Eltern zu informieren damit es nicht noch weitere Infizierte gibt. Ich muss jetzt jeden Tag meinem 5-jährigen Kind erklären, warum es nicht raus darf.“

Winkler: „Komplette Schließung war nicht notwendig“

Auf die Frage, warum der Kindergarten St. Martin nicht schon vor zwei Wochen komplett geschlossen wurde, erklärt Winkler: „Eine generelle Schließung war sowohl vor zwei Wochen als auch aktuell nicht notwendig. Es waren immer noch genug Kinder da, die auf einen Betreuungsplatz angewiesen waren und auch beim Personal ist es sich trotz der Absonderungen von sechs Pädagoginnen und Pädagogen noch ausgegangen.“ Die Kritik des 5-Minuten-Lesers verstehe Winkler zwar, er betont jedoch: „Man kann es leider nicht jedem recht machen. Einige Eltern wünschen sich, bei einem Corona-Fall den kompletten Kindergarten sofort zu sperren, andere müssen jedoch weiterhin zur Arbeit und kritisieren daher voreilige Schließungen stark.“

„Sicherer Betrieb ist weiterhin möglich“

Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen, die bei Kindergärten aktuell gelten, sei ein sicherer Betrieb des Kindergartens weiterhin möglich gewesen, so Winkler. Dazu zählen etwa regelmäßige Tests und die Trennung der einzelnen Kindergartengruppen voneinander. Vor zwei Wochen seien rund ein Drittel der Kinder des Kindergartens St. Martin in Quarantäne geschickt worden, aktuell seien es rund die Hälfte aller Kinder. „Für all jene, die auf einen Betreuungsplatz für ihre Kinder angewiesen sind, gibt es diese Möglichkeit auch weiterhin“, so Winkler abschließend.

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