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Wirtschaft - Kärnten
Bild zeigt: LR Sebastian Schuschnig, Paul Haas, Niki Riegler, Michael Berndl, Franz Huditz und LH Peter Kaiser.
Bild zeigt: LR Sebastian Schuschnig, Paul Haas, Niki Riegler, Michael Berndl, Franz Huditz und LH Peter Kaiser. © LPD/Wolfgang Jannach

„Öffnen muss offenhalten bedeuteten"

Kärntner Initiative setzt sich für vor­sichtige Öffnung aller Branchen ein

Kärnten – In einem breit angelegten Appell richtete sich am Freitag die Initiative „Gemeinsam aus dem Lockdown“ in einer Pressekonferenz mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Interessensvertretern und Sozialpartnern an die Bevölkerung. Klarer gemeinsamer Grundtenor: Testen und Impfen als Grundlage, um mit dem Coronavirus das gesellschaftliche Leben wieder zu ermöglichen.

 3 Minuten Lesezeit (408 Wörter)

Die Initiative „Gemeinsam aus dem Lockdown“ präsentierte Ideen und klare Konzepte, wie nächste Öffnungsschritte von Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur möglich wären und wie trotzdem die nicht zu unterschätzende Gefahr des Virus und die Gesundheit der Bevölkerung gewahrt werden können.

Vertreter setzen auf gemeinsames Vorgehen

Wie berichtet, ist es Ziel der Bewegung Fakten-basierende Wege aus der Krise mit namhaften Vertretern der Wirtschaft, der Religion, der Wissenschaft sowie der Politik und der Gesellschaft zu erarbeiten, darunter unter anderem Landeshauptmann Peter Kaiser, LR Sebastian Schuschnig, Rudolf Likar vom Klinikum Klagenfurt, WK-Präsident Jürgen Mandl oder AK-Präsident Günter Goach. „Das gemeinsame Vorgehen ist eine neue Qualität im Kampf gegen die Pandemie und beendet ein gegenseitiges Ausspielen unterschiedlicher Branchen. Unser gemeinsames Ziel ist klar: kein weiterer Lockdown. Dieser hätte wohl endgültig schlimmste Folgen für Österreichs Wirtschaft und unsere Gesellschaft“, so Kaiser ganz klar. Die Möglichkeiten dafür würden auf der Hand liegen: Impfen als einziger Schutz auf Dauer und testen in öffentlichen Teststraßen, mit mobilen Testmöglichkeiten und Selbsttests.

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Bild zeigt: Janos Juvan, Gernot Darmann, LR Sebastian Schuschnig und LH Peter Kaiser.

Bild zeigt: Janos Juvan, Gernot Darmann, LR Sebastian Schuschnig und LH Peter Kaiser. - © LPD/Wolfgang Jannach

Demnächst auch mobile Testmöglichkeiten

LR Sebastian Schuschnig ging in seinem Statement besonders auch auf die Gastronomie ein. „Jede intensiv kontrollierte Gastronomie ist mir lieber als die Situation, wie wir sie derzeit haben. Denn Gastronomie findet derzeit im Schatten statt, in Kellern, in Garagen. Öffnen muss ganz klar auch ein Offenhalten bedeuten, keinen weiten Lockdown“, so Schuschnig. Der Weg dorthin führe über Tests. So werde es laut Schuschnig demnächst neben den Teststraßen auch mobile Testmöglichkeiten in Form von Bussen des öffentlichen Verkehrs geben.

„Alle Branchen sind bereit“

Nikolaus Riegler, einer der Initiatoren von „Gemeinsam aus dem Lockdown“ verwies, wie Touristiker, Hoteliers, Kulturschaffende, Veranstalter und Kirche darauf, dass „alle Branchen bereit sind, zu öffnen mit klaren Konzepten zum Schutz der Gäste, Besucher, Mitarbeiter und Betriebe und Unternehmer. „Das Virus ist gekommen, um zu bleiben. Aber wir müssen aus der Krise kommen, öffnen und einen vierten Lockdown vermeiden“, so Riegler. Auch WK-Präsident Jürgen Mandl betonte, dass Kärntens Betriebe bereits bewiesen haben, dass sie Sicherheitsmaßnahmen haben und umsetzen. AK-Präsident Günter Goach erklärte: „Es müssen alle dazu beitragen, dass wir aus dem Lockdown kommen und dafür sind massive Teststrategien notwendig, bis die Impfungen wirken.“

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