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Aktuell - Kärnten
© Mario Fischer

Winterbilanz der ZAMG durchwachsen

Am Loiblpass wurde größte Nieder­schlags­menge des Winters gemessen

Kärnten – Extreme Kälte und Rekordwärme, Schneemassen und Trockenheit, Nebelgrau und Sonnenschein - der Winter 2020/21 brachte sehr unterschiedliches Wetter.

 2 Minuten Lesezeit (292 Wörter)

„Der Dezember war mild, der Jänner relativ kalt und der Februar wieder sehr mild. In Summe liegt dieser Winter in den 255 Jahren Messgeschichte im Tiefland Österreichs auf Platz 21 in der Reihe der wärmsten Winter“, weiß Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Im Flächenmittel war der Winter 2020/2021 um 0,8 Grad wärmer. Mit Ausnahme von Osttirol und Oberkärnten. Hier war der Winter stellenweise um bis zu 2 Grad kälter als das vieljährige Mittel.

Oberkärnten lag im Rekordbereich

Deutlich mehr Regen und Schnee als in einem durchschnittlichen Winter gab es zum Beispiel im Süden Österreichs. „Speziell Osttirol und Oberkärnten lagen sogar im Rekordbereich. In Lienz zum Beispiel war es mit einer Niederschlagssumme von 622 Liter pro Quadratmeter der zweit nasseste Winter der rund 170-jährigen Messgeschichte“, so Orlik. Die größte Niederschlagsmenge des Winters wurde mit 969 Millimeter beim Loiblpass in Kärnten gemessen. 

Schneeverhältnisse waren teils überdurchschnittlich

Die Schneeverhältnisse waren im Großteil des Landes durchschnittlich bis überdurchschnittlich. In Oberkärnten und Osttirol gab es vergleichsweise wenige Winter, die so schneereich verliefen wie der Winter 2020/2021. Hier summierte sich um 100 bis 360 Prozent mehr Neuschnee. In Lienz wurde mit 324 Zentimeter Neuschnee der alte Rekord aus dem Winter 2008/2009 um 94 Zentimeter übertroffen. In Unterkärnten erreichten die Neuschneesummen ein Plus von 10 bis 50 Prozent.

Klagenfurt verzeichnete nur elf Sonnenstunden

In Kärnten war es in den Tallagen etwas trüber als normal. Vor allem Klagenfurt blieb es mit nur elf Sonnenstunden diesen Winter besonders trüb. In Summe brachte der Dezember österreichweit um 22 Prozent weniger Sonnenschein. Der Jänner war mit einem Defizit von 28 Prozent nochmals etwas sonnenärmer. Der letzte Monat des meteorologischen Winters war jedoch, mit einem Plus zum Mittel von 26 Prozent, sehr sonnig.

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