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Politik - Klagenfurt
Christian Scheider (Team Kärnten) sorgt für eine Sensation und hängt alle ab.
Christian Scheider (Team Kärnten) sorgt für eine Sensation und hängt alle ab. © Bettina Nikolic

Gemeinderatswahl 2021

Klagenfurts Spitzen­kandidaten zu Wahlergebnis und Stichwahl

Klagenfurt – In Klagenfurt kommt es zum Duell zwischen Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) und Christian Scheider (Team Kärnten).

 3 Minuten Lesezeit (452 Wörter) | Änderung am 28.02.2021 - 22.02 Uhr

Das vorläufige Ergebnis in Klagenfurt zeigt: Christian Scheider (Team Kärnten) liegt mit 33,27 Prozent knapp vor Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) mit 32,14 Prozent.

Mathiaschitz zeigt sich siegessicher

„Danke an alle Wählerinnen und Wähler. Ich bin überzeugt davon, dass ich als Erste durchs Ziel gehen werde“, so Maria-Luise Mathiaschitz. Der Wähler habe entschieden, man müsse das in Ruhe analysieren. „Corona beschäftigt uns alle. Es braucht jemanden, der Visionen für die Stadt hat“, ist die SPÖ-Spitzenkandidatin überzeugt. Sie gratuliert Scheider: „Es ist ein beachtlicher Wahlerfolg.“

„Der Wähler wird die richtige Entscheidung treffen“

Christian Scheider erklärt: „Wir haben zwei Ziele gehabt und beide erreicht.“ Man habe gemerkt, dass es eine Wendestimmung gibt. „Die haben wir mitgenommen“, so Scheider. „Ich bin der Herausforderer und die Erwartungshaltung ist groß. Es ist sicher noch einiges drinnen“, ist sich der Team Kärnten-Spitzenkandidat sicher. „Der Wähler braucht keine Vorgaben, sondern wird die richtige Entscheidung treffen.“

FPÖ: „Das Ergebnis ist nicht erfreulich“

FPÖ-Spitzenkandidat Wolfgang Germ bedankt sich ebenfalls bei seinen Wählern. „Das Ergebnis ist jedoch nicht erfreulich“, stellt er fest. „Wir waren eine Familie“, so Germ. Jetzt habe niemand im Gemeinderat eine qualifizierte Mehrheit. „Spaltung heißt hier auch teilen“, erläutert Germ. „Es wird Koalitionen geben müssen, da es im Gemeinderat sonst schwer wird.“

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Wolfgang Germ (FPÖ) und Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ)

Wolfgang Germ (FPÖ) und Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) - © Bettina Nikolic

ÖVP-Spitzenkandidat: „Etwas zu spät ins Rennen eingestiegen“

„Wir werden auch in den nächsten Jahren versuchen die Menschen zu überzeugen. Ich bin vielleicht etwas zu spät ins Rennen eingestiegen“, bedauert ÖVP-Spitzenkandidat Markus Geiger. Er ist überzeugt: „Wir haben ein tolles Team und werden für Klagenfurt arbeiten. Ich bin gekommen, um etwas für die Stadt umzusetzen.“

„Die Prioritäten der Menschen lagen woanders“

Frank Frey, Spitzenkandidat bei den Grünen: „Ich habe mit so einem nicht Verlust gerechnet. Aber die Coronakrise hat vielen Menschen andere Sorgen gebracht, da war der Klimaschutz nicht an oberster Stelle.“ Es sei wichtig zumindest eine Grüne Stimme im Gemeinderat oder sogar im Stadtsenat zu haben. „Morgen wird ausgezählt, dann haben wir das endgültige Ergebnis“, so Frey.

NEOS-Spitzenkandidat erfreut

„Das Ziel in den Gemeinderat einzuziehen ist erreicht“, so NEOS-Spitzenkandidat Janos Juvan stolz. Es sei ein toller Tag für die NEOS. „Danke an alle, die uns unterstützt haben. In Klagenfurt sind wir ein kleines Team. Ich freue mich auf die Aufgaben, die auf uns warten“, erklärt Juvan und weiter: „Alle etablierten Parteien haben verloren.“ Er sieht in dem Wahlergebnis eine Chance vielleicht in Zukunft besser zusammenzuarbeiten.
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Janos Juvan (NEOS Klagenfurt)

Janos Juvan (NEOS Klagenfurt) - © Bettina Nikolic

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