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Wirtschaft - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

Sehr hohe Zahlen:

Arbeitslosigkeit im Februar um 25 Prozent gestiegen

Kärnten – Die durch die COVID-19 Pandemie bedingte Weltwirtschaftskrise hält den Arbeitsmarkt in Kärnten weiterhin fest im Griff. Im Februar stieg die Zahl der Arbeitslosen auf 30.842 Personen an – das bedeutet eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 25 Prozent.

 2 Minuten Lesezeit (252 Wörter) | Änderung am 01.03.2021 - 13.33 Uhr

„30.842 Personen bedeuten ungleich mehr Schicksale, die von der Krise hart getroffen werden, denn ganze Familien müssen die Konsequenzen tragen. Mit einem Mix aus unterschiedlichen Maßnahmen bemühen wir uns, gezielt gegenzusteuern und so nachhaltig wie möglich für Arbeitsplätze zu sorgen, um den in Kärnten leben Menschen Zukunftsvertrauen und Optimismus zu vermitteln“, betonen Landeshauptmann Peter Kaiser und Arbeitsmarktreferentin Gaby Schaunig heute, Montag.

Vor allem Frauen und Ältere über 50 betroffen

Die steigende Arbeitslosigkeit betrifft mit einem Plus von 35,6 Prozent bzw. 25,7 Prozent im Vorjahresvergleich insbesondere Frauen beziehungsweise Ältere über 50. Auch bei Langzeitarbeitslosen ist eine massive Zunahme von 60 Prozent zu verzeichnen. „Die ehemalige Aktion 20.000 muss wiederbelebt und um weitere Plätze aufgestockt werden, um Perspektiven und Hoffnung in Zeiten der Krise zu geben. Wir müssen alle solidarisch zusammenrücken und dafür sorgen, dass niemanden zurückgelassen wird“, erwarten sich Kaiser und Schaunig von der Bundesregierung mehr die Lebensrealität vieler Betroffener berücksichtigende Unterstützungsleistungen.

Erhöhung des Arbeitslosengeld gefordert

Als Beispiele nennen die beiden die von vielen Expertinnen und Experten geforderte Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Weiters brauche es auch dringend mehr Unterstützungsmaßnahmen zur Abfederung der psychosozialen Auswirkungen auf jede Einzelne und jeden Einzelnen. Konkret erinnern Kaiser und Schaunig an die vergangene Woche verabschiedete Resolution der Kärntner Landesregierung für unter anderem mehr kassenfinanzierte Psychotherapieplätze und eine bessere finanzielle Abgeltung selbiger. „Im 21. Jahrhundert darf es nicht sein, dass sich eine Gesundheitskrise zur Existenzfrage für unzählige Menschen auswächst“, appellieren Kaiser und Schaunig.

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