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Aktuell - Kärnten
© LPD Kärnten/fritzpress

Mit heutigem Stand:

85 Prozent aller über 85-Jährigen sind bereits geimpft

Kärnten – „In Kärnten wird zügig und effektiv verimpft, was uns an Impfstoff zur Verfügung steht. Wie gut unser Impffahrplan funktioniert, zeigt jetzt auch ein bundesweiter Vergleich: Bereits 85 Prozent der über 85-Jährigen haben in Kärnten zumindest die erste Impfung erhalten. Damit liegen wir mit Abstand an erster Stelle im Bundesländervergleich“, informiert Gesundheitsreferentin Beate Prettner heute, Dienstag.

 2 Minuten Lesezeit (300 Wörter) | Änderung am 02.03.2021 - 19.38 Uhr

Mit Stand heute, 2. März, wurden in Kärnten 50.990 Impfungen verabreicht. 40 Prozent der über 75-Jährigen und 85 Prozent der über 85-Jährigen sind bereits geimpft. „Es freut mich ungemein, dass sich so viele Menschen der älteren Generation impfwillig gezeigt haben. Das gibt große Hoffnung im Kampf gegen das Virus, das ja vor allem die ältere Generation stark trifft. Der Großteil der stationären Patienten, der Großteil der Intensivpatienten und leider auch der Großteil der an oder mit Corona Verstorbenen betrifft die Ältesten unserer Gesellschaft“, betont Prettner.

„Großen Dank an die ÖGK“

Großen Dank richtet die Gesundheitsreferentin an die ÖGK Kärnten: „Wir haben gut daran getan, uns die ÖGK als Partner für die Impfungen der älteren Generation mit ins Boot zu holen. Die Abwicklung der Impfung funktioniert in den Bezirksstellen der ÖGK, aber auch dezentral in Landgemeinden vorbildlich.“ Parallel zu den Impfungen der älteren Generation wird das Gesundheitspersonal geimpft. Am Wochenende 6./7. März steht hier wieder die nächste große Impfaktion an: 3.200 Impfdosen stehen dafür zur Verfügung. „Geimpft wird in den Bezirken an den Impfstraßen des Roten Kreuzes. Auch hier läuft die Kooperation reibungslos“, dankt Prettner dem Roten Kreuz.

„Wir impfen so zügig wie möglich“

Bedauerlich ist für die Gesundheitsreferentin, dass sich Impfstofflieferungen in der EU so massiv verzögert haben. Daher ließen großflächige Impfaktionen weiter auf sich warten. „Wir können nur das verimpfen, was wir an Impfstoff vom Bund bekommen“, sagt die Gesundheitsreferentin. Bis Ende März erfolgen die Impfungen des Gesundheitspersonals der Kategorie II, der mobilen Pflege sowie von Menschen mit Behinderung und deren persönlichen Assistenten. Zum selben Zeitpunkt erhalten auch Hochrisikopatienten die ersten Impfungen. Prettner versichert: „Wir impfen so zügig und so schnell wie möglich.“

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