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Politik - Klagenfurt
Griff innerhalb von drei Tagen voll durch: Martin Gruber (links) sorgte in den Städten Villach, Klagenfurt und Spittal für Veränderungen in den eigenen Reihen.
Griff innerhalb von drei Tagen voll durch: Martin Gruber (links) sorgte in den Städten Villach, Klagenfurt und Spittal für Veränderungen in den eigenen Reihen. © Montage / ÖVP / Facebook

Konsequenzen nach Wahlschlappe:

ÖVP-Gruber räumte in “Problem­gemeinden” auf

Kärnten – Aufgrund der Wahlschlappe der ÖVP in Städten wie Klagenfurt, Villach und Spittal sorgt nun Volkspartei-Landesobmann Martin Gruber für einen neuen Kurs und zog Konsequenzen in den "Problemgemeinden". Binnen drei Tagen leitete Gruber in den drei Städten "Erneuerung und Verbreiterung ein", heißt es in einer Aussendung.

 4 Minuten Lesezeit (499 Wörter) | Änderung am 05.03.2021 - 11.56 Uhr

“Die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Kärnten haben gezeigt, dass die Kärntner Volkspartei auch in Städten beachtliche Ergebnisse erzielen kann. In fünf von acht Bezirksstädten geht die ÖVP mit einem starken Plus oder auf historisch hohem Niveau aus der Wahl. In der Stadt Feldkirchen beträgt das Plus sensationelle 15 Prozentpunkte. In Hermagor (+4 %), Wolfsberg (+5 %) und Völkermarkt (+6 %) erzielte die ÖVP ebenfalls große Zugewinne. Und in St. Veit ist es das zweitbeste Wahlergebnis in vier Jahrzehnten”, heißt es in der heutigen Erklärung der Partei.

Nicht so in Villach, Klagenfurt und Spittal

Die Ergebnisse in den drei Bezirkshauptstädten Villach, Klagenfurt und Spittal seien im Vergleich zu den anderen, landesweit durchwegs positiven städtischen ÖVP-Ergebnissen, schmerzlich. Damit könne die Landespartei nicht zufrieden sein. „Es waren drei Städte, die den großen Wahlerfolg der ÖVP trüben, wir beginnen dort mit einer Erneuerung und Neuorganisation“, sagt Landesparteiobmann Gruber. „Das Ziel ist, auch in diesen drei Städten – wie bereits in anderen in Kärnten – Wahlen zu gewinnen.“

Villach: Konsequenzen für Weidinger und Spanring

Diese Konsequenzen wurden in Villach am Dienstag gezogen: Peter Weidinger, dessen Plagiatsaffäre eine schwere Bürde für den Wahlkampf darstellte, sowie auch Spitzenkandidatin Katharina Spanring legten ihre Führungsfunktionen zurück und stehen auch nicht als Kandidaten für den anstehenden Stadtparteitag zur Verfügung. „Der designierte Stadtrat Christian Pober ist bestens geeignet, die Villacher Volkspartei mit ruhiger Hand in einer Phase der Verbreiterung und Neuorganisation zu führen“, ist Gruber überzeugt. „Er wird als geschäftsführender Stadtparteiobmann den Stadtparteitag zur zukünftigen Weichenstellung vorbereiten.“

Klagenfurt: Lösching neue Stadtparteiobfrau

In Klagenfurt und Spittal habe eine Sondersituation den Wahlkampf aller anderen Parteien, so auch der Volkspartei ünberschattet – nämlich: die Zuspitzung auf ein „Duell der Titelverteidiger“. Das Ergebnis zeige aber auch in diesen beiden Städten deutlichen Handlungsbedarf innerhalb der Parteistruktur, heißt es in der Aussendung. In Klagenfurt erklärte Stadtrat Markus Geiger am Mittwoch nach einem Gespräch mit Landesparteiobmann Gruber seinen Rücktritt als Stadtparteiobmann. Landesgeschäftsführerin Julia Löschnig wurde vom Stadtparteivorstand einstimmig zur geschäftsführenden Stadtparteiobfrau bestellt. „Als Landesparteiobmann habe ich vor bald drei Jahren einen Weg der Erneuerung und Verbreiterung eingeschlagen, bei dem Julia Löschnig als Landesgeschäftsführerin eine Weggefährtin der ersten Stunde war“, erklärt Gruber. „Diesen erfolgreichen Weg wird sie nun auch konsequent für die Klagenfurter Volkspartei und unsere Landeshauptstadt beschreiten.“

Spittal: Unterguggenberger kein Mandat mehr

Auch in Spittal an der Drau hat Gemeindeparteiobmann Markus Unterguggenberger gestern, Donnerstag, nach einem Gespräch vor Ort mit Gruber persönliche Konsequenzen gezogen und in einer Besprechung des zukünftigen Gemeinderatsteams alle Funktionen zurückgelegt, „Markus Unterguggenberger hat Größe gezeigt und erklärt, aktiv den Weg für eine Neuaufstellung freizumachen und daher auch kein Mandat anzunehmen“; berichtet Gruber weiter. Als Gemeindeparteiobmann-Stellvertreter werden die Gemeinderäte Lukas Gradnitzer und Albert Lagger interimistisch die Parteigeschäfte führen und die anstehenden Gremialsitzungen und Weichenstellungen vorbereiten.

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