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Wirtschaft - Klagenfurt
Ein konkretes Kooperationsprojekt in Umsetzung: ein Shredder der Kärntner Firma Lindner Recyclingtech wurde in der Lernfabrik der Johannes Kepler Universität in Linz installiert.
Ein konkretes Kooperationsprojekt in Umsetzung: ein Shredder der Kärntner Firma Lindner Recyclingtech wurde in der Lernfabrik der Johannes Kepler Universität in Linz installiert. © Lindner Recyclingtech

Innovative Wirtschaftsachse:

„Gemeinsame Stärken ausspielen“: Kärnten und Oberösterreich kooperieren

Kärnten – Bei einer heutigen Pressekonferenz wurde die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit von Kärnten und Oberösterreich im Bereich der Kunststoff- und Kreislaufwirtschaft bekanntgegeben. Die beiden Bundesländer sollen damit zum Innovations- und Wertschöpfungsmotor für die gesamte Republik werden.

 3 Minuten Lesezeit (372 Wörter)

„Gemeinsame Stärken ausspielen“ – unter dieser Prämisse gehen Kärnten und Oberösterreich neue gemeinsame Wege. Die beiden Bundesländer richten ihre strategische Technologie-Roadmap im Bereich der Kunststoff- und Kreislaufwirtschaft für die nächsten drei Jahre aufeinander aus und eröffnen damit den Unternehmen beider Bundesländer neue Chancen im Bereich der Kooperationen und Innovationen. Dies gaben Kärntens Wirtschaftsförderungsreferentin LHStv.in Gaby Schaunig und Oberösterreichs Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner am heutigen Dienstag, dem 16. März, bei einer Online-Pressekonferenz bekannt.

Kärnten erhält Zugang zu „bestens etabliertem Netzwerk“

„Kooperationen über Ländergrenzen hinweg haben sich für Kärnten bewährt. Nach den elektronikbasierten Systemen und den grünen Technologien starten wir nun eine neue Partnerschaft in einem weiteren Stärkefeld Kärntens, der Kunststoff- und Kreislaufwirtschaft. Die Zusammenarbeit mit dem oberösterreichischen Kunststoffcluster ermöglicht Kärntner Unternehmen den Zugang zu einem bestens etablierten Netzwerk“, erklärte LHStv.in Schaunig. „Diese Kooperation bildet die Grundlage für eine beispielgebende Allianz, um Technologien und Entwicklungen in neue Innovationen umzusetzen und so insbesondere Exporterfolge und damit auch die Produktion an beiden Standorten langfristig abzusichern. Oberösterreich und Kärnten werden damit zum Innovations- und Wertschöpfungsmotor für die gesamte Republik“, betonte Wirtschafts-Landesrat Achleitner.

Vertrag auf drei Jahre befristet

Konkret haben die oberösterreichische Standortagentur Business Upper Austria und der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) einen vorerst auf drei Jahre befristeten Kooperationsvertrag mit dem klaren Bekenntnis unterzeichnet, die Zusammenarbeit bei Projekten zwischen Unternehmen aus Oberösterreich und Kärnten zu vertiefen. „Die Innovationskooperation mit Oberösterreich im Bereich Kunststoff- und Kreislaufwirtschaft ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein im Zuge der Umsetzungsmaßnahmen unserer langfristigen Strategie Kärnten 2030. Dabei bündeln wir Know-how und nutzen Synergien. Ein sehr gutes Beispiel für Smart Specialization mit Gewinnern auf beiden Seiten“, so KWF Vorstand Sandra Venus.

Erste Projekte werden bereits umgesetzt

„Der neue Schulterschluss baut auf eine bereits gut gelebte Zusammenarbeit beider Länder im Unternehmens- und Forschungsbereich auf. Eines der schon laufenden Kooperationsprojekte wird aktuell gerade umgesetzt: Ein Shredder der Kärntner Firma Lindner Recyclingtech wird derzeit in der Lehr-, Lern- und Forschungsfabrik des Linz Institute of Technology (LIT) an der Johannes Kepler Universität installiert“, hoben Schaunig und Achleitner hervor.

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