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Politik - Klagenfurt
v.l.n.r.: Markus Geiger und Julia Löschnig
v.l.n.r.: Markus Geiger und Julia Löschnig © Montage: VP Klagenfurt

Lage in ÖVP spitzt sich immer mehr zu

Kann sich Geiger noch halten?

Klagenfurt – Aufruhr in der ÖVP: Mehrere Parteivorstands-Mitglieder wollen sich morgen in der entscheidenden Sitzung offenbar gegen Markus Geiger als Stadtrat aussprechen. Die entscheidende Rolle kommt Neo-Parteichefin Julia Löschnig zu.

 2 Minuten Lesezeit (244 Wörter) | Änderung am 16.03.2021 - 20.43 Uhr

Von Franz Miklautz. 24 Stunden vor der alles entscheidenden Parteivorstandssitzung spitzt sich die Lage in der Klagenfurter ÖVP immer mehr zu. Es geht um Macht, Einfluss und ein Stadtratsgehalt: Dem Vernehmen beansprucht Ex-Parteichef Markus Geiger den Stadtsenatsposten, der der ÖVP trotz der Wahlschlappe immer noch zusteht, vehement für sich selbst. Und das trotz immer größer werdendem Widerstand mehrerer Mitglieder aus dem Parteivorstand, die sich weigern, mit Geiger weiterzumachen und in der morgigen Parteisitzung eine Erneuerung durchsetzen wollen. Geiger wäre das falsche Zeichen für die Zukunft, so der Tenor besagter Mitglieder. Als Vergleich zieht man den ehemaligen Koalitionspartner heran: Die SPÖ ordne sich neu, obwohl sie bei den Gemeinderatswahlen sogar noch dazugewonnen habe – „und wir machen gleich weiter, wie vor der Wahl?“, stellen sie quasi eine Vertrauensfrage in Sachen Verbleib von Geiger in den Raum.

Löschnig als Zünglein an der Waage

Geiger brauche bei der morgigen Sitzung 66 Prozent der Stimmen, um wieder als Stadtrat inthronisiert zu werden. Die gewichtigste Rolle in der Sitzung scheint dabei Neo-Parteichefin Julia Löschnig zuzukommen, die die ÖVP nach dem Wahlminus von Geiger übernahm. Je nachdem, ob sie sich für Geiger ausspricht oder sich gegen ihn stellt, würde wohl die Wahl ausgehen, mutmaßt man. Dann bestünde noch immer die Möglichkeit, dass sich der ÖVP-Club gegen den Parteivorstand stellt und Geiger zum Stadtrat wählt. Aber das sei, so einer der Erneuerungs-Verfechter, praktisch fast nicht möglich. “Dann hagelt es Parteiaustritte.”

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