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Sport - Villach
Am Bild: Rok Ticar (KAC) im gestrigen Zweikampf mit Kevin Schmidt (VSV).
Am Bild: Rok Ticar (KAC) im gestrigen Zweikampf mit Kevin Schmidt (VSV). © EC-KAC/Kuess

Schwab: „Der Treffer war korrekt!“

Villacher „Adler“ legen Protest gegen aberkanntes Tor ein

Villach – Der von den Schiedsrichtern beim gestrigen Kärntner Derby in Klagenfurt nicht gegebene Ausgleichstreffer durch VSV-Stürmer Jordan Caron hat ein Nachspiel: Der EC GRAND Immo VSV legt offiziell Protest gegen die Wertung des Spiels ein.

 2 Minuten Lesezeit (334 Wörter) | Änderung am 17.03.2021 - 14.23 Uhr

Nach Studium aller verfügbaren Videosequenzen und Analysen sei, laut Angaben seitens der Villacher, ersichtlich, dass der Puck vor Ablauf der regulären Spielzeit die Torlinie überquerte. VSV-Finanzvorstand Andreas Schwab: „Der Treffer war korrekt, wir haben heute unsere detaillierte Sachverhaltsdarstellung der Liga übermittelt!“

Was war passiert?

Grund für den Protest der Villacher „Adler“ ist die allerletzte Sekunde im dritten Play-off-Viertelfinalspiel zwischen dem EC GRAND Immo VSV und dem KAC: VSV-Stürmer Jordan Caron drückte den Puck zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich über die Linie. Die Schiedsrichter entschieden zuerst auf Tor, haben ihre Entscheidung jedoch nach dem Video-Studium wieder zurückgenommen.

„Treffer war korrekt“

Schwab: „Wir haben uns noch einmal in aller Ruhe und mit etwas Abstand zu den Geschehnissen die umstrittene Szene mehrfach angesehen und sind zum Ergebnis gekommen, dass der Treffer korrekt war. Faktum ist, dass zum Zeitpunkt, als der Puck die Torlinie überquerte, die Zeit noch nicht abgelaufen war. Deshalb haben wir heute bei der ICE-Hockey League einen offiziellen Protest gegen die Wertung des Spiels eingebracht!“

„Hier besteht absoluter Klärungsbedarf“

Schwab konkretisiert: „Auch die letzte Sekunde wird in hundert Hundertstel aufgeteilt, jedenfalls innerhalb dieser Zeit hat – unseren Berechnungen und Analysen zu Folge – der Puck die Torlinie überquert!” Und er ergänzt: „Unserer Auffassung nach beinhaltet das Umstellen der Uhr von 00:01 auf 00:00 noch eine restliche Spielzeit von 99 Hundertstel – so ist es auch in der Villacher Stadthalle. Zur Verdeutlichung: Auch zu Beginn eines jeden Drittels schlägt mit Puck-Einwurf die Uhr sofort auf 19:59 um, obwohl die 99 Hundertstel noch nicht abgelaufen sind.” Für Schwab wäre ein Einspruch nur dann hinfällig, wenn ganz klar und objektiv bewiesen werden würde, dass die offizielle Zeitnehmung in Klagenfurt in der Weise erfolgt, dass auf die nächste Sekunde erst dann umgeschaltet wird, nachdem die 99 Hundertstel der vorangehenden Sekunde vollständig abgelaufen sind. In diesem Zusammenhang betont der Finanzvorstand: „Niemand will, dass Spiele auf dem grünen Tisch entschieden werden. Doch diese ganz besondere Situation hat uns gezeigt, dass hier absoluter Klärungsbedarf besteht!”

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